Donnerstag, 6. September 2007

US Open

Ich zitiere jetzt einfach mal - damit hier endlich mal wieder was passiert - die Pressekonferenz von Serena Williams nach ihrer 6:7 1:6 Niederlage gegen Henin:

Frage: Können Sie erklären, was schief gelaufen ist?

Williams: Nein, kann ich nicht. Noch weitere Fragen?

Frage: War die Fitness heute der entscheidende Punkt?

Williams: Nein. Ich bin fit. Ich kann stundenlang rennen.

Frage: Können Sie Ihre Gefühle beschreiben? Sind Sie am Boden zerstört?

Williams: Nein. Ich bin total glücklich.

Frage: Sie haben gesagt, Sie können jeden schlagen, wenn Sie Ihr bestes Tennis spielen. Ist das immer noch so?

Williams: Denken Sie, dass das heute mein Bestes war?

Frage: Nein.

Williams: Na dann.

Frage: Würden Sie sagen, dass Sie das Match mehr verloren haben, also dass Justine es gewonnen hat?

Williams: Es liegt immer an nur mir, ob ich gewinne oder verliere.

Frage: Sie wirken viel enttäuschter, als in Paris oder London.

Williams: (lehnt sich demonstrativ vor) Tue ich das?

Frage: Ja.

Williams: Finden Sie das doch selber raus.

Frage: Was denn herausfinden?

Williams: Ich will nicht darüber reden. Ich bin nur gekommen, weil ich keine Strafe zahlen wollte (Gelächter im Hintergrund). Ich kann mir diese Strafen nicht leisten. Denn ich verliere ja dauernd. Noch Fragen?

Übrigens kostet es 10.000$, wenn man nicht auf der PK erscheint.

Donnerstag, 26. Juli 2007

Kleines Update

Nicolas Kiefer war beim Arzt. Die erschreckende Diagnose: „Entzündung im Knie und Flüssigkeit“! Spielen ist natürlich jetzt erstmal nicht mehr drin, Kiwi hat schließlich mittlerweile gelernt, dass es besser ist, auf seinen Körper zu hören, sonst riskiert man noch schlimmere oder gar chronische Verletzungen. Mein Tipp: Wenig trinken wegen der "Flüssigkeit" und lieber zwei, drei Monate länger pausieren, mit dreißig hat man schließlich alle Zeit der Welt, nochmal zurückzukommen.

Montag, 23. Juli 2007

Wieder nix!

Nicolas Kiefer zieht seit den Australian Open 2005 erstmals wieder in ein Halbfinale eines ATP-Turniers ein und - wie sollte es anders sein - verletzt sich! Wobei "verletzt sich" eigentlich nicht ganz den Nagel auf den Kopf trifft, denn er ist einfach "mit Knieschmerzen aufgewacht". Kein Sturz, keine unglückliche Bewegung, kein gar nichts. Ich ferndiagnostiziere Muskelkater. Vielleicht war es auch einfach mal wieder wie so oft ein mentales Problem, weil er mit Radek Stepanek zum ersten Mal während des Turniers auf einen einigermaßen namhaften Spieler getroffen wäre - immerhin der Verlobte von Martina Hingis. In den vorherigen Runden mussten Teimuraz Gabashvili ("ein sehr unangenehmer, unberechenbar Gegner"), Igor Kunitsyn ("Nalbandian-Bezwinger") und Michael Berrer ("ist ja auch nicht Irgendwer") gegen Kiwi ran, die, auch wenn Kiwi das anders sehen mag, wohl keine besonders große Herausforderung darstellten.
Kiefer ist jetzt jedenfalls erstmal froh darüber, dass er "schlau genug war, nicht zu spielen". Mit so einem Muskelkater ist ja auch nicht zu spaßen.

Mittwoch, 18. Juli 2007

Scheinheiligkeit vs. Läuterung

Hat man sich vor ein paar Jahren noch einen feuchten Dreck dafür interessiert, aktiv an der Anti-Doping Bewegung teilzunehmen und trotz haufenweiser Dopingfälle unbekümmert weiter von der Tour berichtet und lange Zeit sogar als Sponsor der Magenta Strampler einiges an Geld in die Tour gesteckt, sieht man sich jetzt bei ARD und ZDF genötigt den Vorreiter eben dieser Bewegung zu geben und stellt die Übertragung der Tour (inkl. live-ticker im Netz) unmittelbar ein. Von 0 auf 100 könnte man sagen.
Das mag man nun als Scheinheiligkeit ansehen weil man doch bis vor kurzen genau dieses "System", das Doping schon fast bedingt, ausgiebig unterstützt hat. Man kann es aber auch als eine Art Läuterung auffassen, à la nach dem Motto „aus Fehlern lernen“.
Egal welchen der beiden Ansätze man vertritt, die Entscheidung ist, zumindest nach den Ankündigungen vor der Rundfahrt, konsequent auch wenn der Zeitpunkt sehr merkwürdig gewählt scheint und mit Sicherheit bei einem Dopingfall in einer ausländischen Mannschaft nicht das Ende der Tourberichterstattung proklamiert worden wäre .
Es bleibt jedoch festzuhalten, dass endlich mal ein Zeichen gesetzt wird. Und wie man weiß, geht im Sport vieles nur über’s Zeichen setzen – wenngleich die Tour noch einiger Zeichen bedarf bis auch nur im Ansatz davon die Rede sein kann, dass überhaupt irgendeiner im Peloton nicht gedopt ist geschweige denn nur noch in Einzelfällen gedopt wird.
Da, wie schon in jüngster Vergangenheit, von vielen Teams nichts dazu beigetragen werden wird einen sauberen Sport zu garantieren, werden sich die Öffentlich-Rechtlichen mit Sicherheit nicht die Blöße geben nächstes Jahr schon wieder die Tour zu begleiten.
Die Kommentatoren auf Eurosport machen aber eh viel mehr Spaß. Bei denen hat man auch immer das Gefühl, dass sie sich unterschwellig ein wenig über die ganze Sache lustig machen. Sie es also genau so sehen wie ich, dass das nun mal zum Radsport dazu gehört und sich daran eh nichts ändern wird, unabhängig davon ob die ARD und das ZDF übertragen oder nicht. Dass die ganzen Dopingfälle also mit Gleichgültigkeit zu behandeln sind.
Noch nicht abzusehen ist allerdings die Entscheidung der Deutsche Telekom ob man sich weiterhin das eh schon miserable Image verbeulen lässt oder als Sponsor abspringt. Sollte das zu einer Kettenreaktion führen könnten das die nötigen Zeichen sein um jemals an sauberen Radsport denken zu können.

Frank Busemann hat in der ARD übrigens gerade die Pauschallösung gefunden: Lebenslange Sperren nach einmaligem positiven Test und, noch viel wichtiger, Rückzahlung aller bisherigen Preisgelder (verzinst natürlich – gut aufgepasst Dipl.-Kfm. Busemann).

Montag, 16. Juli 2007

Link statt Content

Und weiter geht's in der Keine-Zeit-also-wird-einfach-was-verlinkt-Phase.
Heute sei dieses Forum empfohlen. Ein bisschen nach unten scrollen und sich das Video geben.
Da überlegt man sich doch zweimal ob das mit dem Kiten eine so gute Idee ist.

Samstag, 14. Juli 2007

Schutz vor Langeweile

Da sich hier ja schon wieder eine Durststrecke androht sei auf das hier verwiesen.
Wenn man es großzügig auslegt kann man das Überleben in der Wildnis getrost als Extremsportart bezeichnen. Wenn das dann noch aus freien Stücken gegen Bezahlung geschieht sogar als Profisport.

Mittwoch, 11. Juli 2007

Yankees wird Heimvorteil gesichert

Auch wenn Alfonso Soriano es im neunten Inning bei 2 Aus durch einen 2-Run Homer nochmal spannend machte und zum 4 zu 5 aus Sicht der NL verkürzte. Letztendlich blieb es dabei und die American League gewinnt das elfte All-Star Spiel in Folge.
Somit gab es seit der Regeleinführung, den Heimvorteil in den World Series im All-Star Spiel auszuspielen, ausschließlich American League Mannschaften die ein siebtes Spiel zu Hause bestreiten durften.
Jetzt steht der ersten Meisterschaft dieses Jahrtausends wirklich nichts mehr im Weg. Naja, außer vielleicht die Bilanz mit unter .500 und ein ziemlich bescheidener Bullpen. Aber die Offense wird's schon richten. Und Clemens, Wang und Mussina haben in ihren Spielen vor dem All-Star Break ja doch noch gezeigt wozu sie eigentlich in der Lage sind.
Besserung ist also in Sicht - und damit auch die Wild Card.

Dienstag, 10. Juli 2007

Home Run Derby 2007

Auch wenn es vom Prinzip sicherlich eine ziemlich monotone und daher für manche langweilige Veranstaltung sein mag, so muss ich doch gestehen, mich der Faszination so vieler über den Zaun geschlagener Bälle nicht entziehen zu können.
Wenn diese dann auch noch in eine recht stimmige Show eingebettet sind hat man für knapp drei Stunden feinste Unterhaltung. ESPN wartete dabei mit immer wieder eingestreuten Interviews diverser aktueller und auch vergangener All-Stars und vor allem ziemlich geilen Kameraeinstellungen auf. So wurden zwei Hochgeschwindigkeitskameras für feinste slow-motion Wiederholungen der Bewegungsabläufe der Batter schräg vor der home base installiert. Hoffentlich waren die MLB Verantwortlichen ähnlich begeistert von diesen Bilder, so dass man so etwas zukünftig auch während der Spiele im Rest der Saison zu sehen bekommt.
Die Dramaturgie hätten sich die Veranstalter jedoch sicherlich anders gewünscht. Während in den ersten zwei Runden noch alles wie erhofft verlief - die Batter konnten sich von zunächst nicht mehr als fünf Home Runs in der ersten Runde auf ungefähr das Doppelte in der Zweiten steigern - brach mit Alexis Rios der erste Finalteilnehmer vollkommen ein und ermöglichte Vlad Guerrero den Sieg mit nur drei Home Runs.
Weitaus bemerkenswerter war aber die klägliche Ausbeute an Home Runs die im Pazifik landeten. Hatte man im AT&T Park in SF doch extra einen Reporter auf ein Kanu gesetzt damit dieser "vor Ort" davon berichten konnte wie die Fans in ihren kleinen Booten um die vielen Bälle kämpfen würden. Da es aber nach der zweiten Runde nur zwei Bälle dorthin geschafft hatten, war der Gag auch ganz schnell nicht mehr so originell und der Reporter durfte im Finale von den regulären Plätzen hinter dem Outfield weiterberichten.

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Sac-Fox - 17. Mär, 02:16
gott sei dank müssen...
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jannes der koenig - 4. Sep, 13:01
man versteht halt nix
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jannes der koenig - 4. Sep, 12:57
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Nils-Holgerson - 2. Sep, 17:28
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Idee mit dem Übersetzen schon kinda funny. Schade,...
Osna-Fox - 29. Aug, 00:35

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