Das nicht ganz so große runde (ich sag' mal) Leder

Montag, 5. Februar 2007

Nachtrag zur Handballweltmeisterschaft

Deutschland hat es tatsächlich geschafft, das Tunier zu gewinnen. Im Finale empfing man eine nicht würdige polnische Mannschaft, die nicht wirklich dazu in der Lage war, den Deutschen dauerhaft gefährlich zu werden. Bereits in der ersten Hälfte zeichnete sich der Ausgang des Spiels ab (17:13). Einzig nach dem verletzungsbedingten Ausscheiden (ca. 45. Spielminute) von Deutschlands Torhüter Henning Fritz in der zweiten Halbzeit wurde es für kurze Zeit noch mal spannend, als eine 7 Tore Führung bis zu einem Tor Vorsprung verspielt wurde. Doch Deutschland fing sich wieder und gewann verdient mit 29:24.

Durch diesen Erfolg wurde der Wettkampf am Ende doch noch zu dem, was sich die Veranstalter erhofft haben. Ein wenig der Fußballweltmeisterschaft bis in den Winter zu tragen um somit den Handball noch weiter in den Vordergrund zu rücken (TV-Quote: 16,17 Mio, 58.3%). So wurde in einigen Städten sogar wieder public viewing (im kleinen Rahmen) angeboten. Dies täuscht aber über die völlige Unfähigkeit der Verantwortlichen für die Weltmeisterschaft hinweg, die es nicht geschafft haben, dieses potenzielles Großereignis vor Beginn richtig zu bewerben und die die TV-Rechte für die Spiele ohne deutsche Beteiligung in letzter Sekunde an das unausstehliche DSF verkauften, sodass sie fast unbemerkt von der Öffentlichkeit stattfanden.
Es bleibt trotzdem der überraschend berrauschende Eindruck der WELTMEISTER [dhb.de].

Donnerstag, 1. Februar 2007

Finale

"Als Geburtstag des Handballs gilt der 29. Oktober 1917, als der Berliner Oberturnwart Max Heiser (1879–1921) festlegte, dass das 1915 von ihm für Frauen entworfene Spiel „Torball“ zukünftig „Handball“ heißen solle und er ebenfalls feste Regeln bestimmte. Mit dem Spiel wollte er für Mädchen eine Möglichkeit schaffen, sich auszutoben, da Jungenspiele, wie z. B. Fußball, ihm zu körperbetont erschienen. Dementsprechend war seinerzeit auch jede Art von Kampf verboten und das Spiel körperlos." (aus Wikipedia, Die Freie Enzyklopädie)



Kurzer Spielbericht: 80 Minuten Schlägerei bei ständig ausgeglichenem Spielstand und am Ende gewinnt Deutschland glücklich mit 32:31.
Sie stehen nun also im Finale der Handballweltmeisterschaft. Überall ist nun nur noch die Rede vom Wintermärchen und davon, dass die Handballer geschafft haben, was die Fußballer nicht auf die Reihe bekamen. Das Geschehen ähnelt aber doch eher der Hockeyweltmeisterschaft als dem absoluten Ausnahmezustand im Juni/Juli.

Ein schönes Zitat von einem Amateurhandballspieler aus Hannover: "Im Handball geht es darum, den Gegner so lange zu foulen, bis er einen möglichst schlechten Wurf auf's Tor versucht." Das sagt doch alles über diesen Sport aus.

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