Sonntag, 21. Oktober 2007

Was für ein Rennen...

...hätte es werden können! Gleich drei Fahrern war es möglich, im letzten Rennen der Saison die Weltmeisterschaft für sich zu entscheiden und Lewis Hamilton, der sich in der besten Ausgangssituation befand, hätte gleich noch als jüngster Weltmeister aller Zeiten in die Formel 1 Geschichte eingehen können. Tja, am Ende sicherte sich dann Kimi Raikkönen den Titel und das Rennen war trotz der spannendsten Ausgangssituation seit 21 Jahren überhaupt nicht spannend, weil Hamilton sich durch einen schlechten Start, einen unnötigen Bremsfehler und einen kleinen Defekt, der sich aus irgendwelchen Gründen wieder von selbst behoben hat, schon relativ früh aus dem Titelrennen verabschiedet hat und die Ferrari-Doppelspitze auch einen Titelgewinn für Alonso unmöglich gemacht hat. Nichtsdestotrotz kam es natürlich zu spektakulären Szenen, neben diversen Kolisionen und Fahrfehlern war die spektakulärste wohl, als Nakajima bei der Boxeneinfahrt zwei Mechaniker über'n Haufen fuhr. Beide wurden ins Krankenhaus gebracht, hatten aber wohl keine ernsteren Verletzungen.
Was war sonst erwähnenswert? Adrian Sutil stellt einen neuen Saisonrekord auf, indem er sechs Boxenstopps einlegt, kommt am Ende aber leider trotzdem nicht ins Ziel. Naomi Campbell sucht nach dem Rennen Lewis Hamilton, der übrigens so fertig war, dass er sich den Journalisten noch nicht stellen konnte, und fragt Niki Lauda, wo sie ihn denn wohl finden könnte. Der hat übrigens auf die Frage von Florian König, was er denn jetzt bis zum Beginn der nächsten Saison so machen würde, geantwortet: "Ich bin ein Mann, das wisst ihr ja sicher alle, und darum werde ich mit Sicherheit nicht den Kochlöffel schwingen!".

Donnerstag, 18. Oktober 2007

Euro 2008 - Es gibt wieder Fußballzwerge

Nach der schockierenden Nachricht von Englands wahrscheinlichem Ausscheiden aus der Qualifikation zur Euro 2008 und dem Ausscheiden von Irland am vergangenen Wochenende war ich zunächst höchst verärgert darüber, diese beiden großartigen Mannschaften nicht bei der EM sehen zu können und stattdessen Teams über den Rasen stolpern, die in der FIFA-Rangliste knapp vor Algerien und Armenien rangieren. Ich befürchtete, möglicherweise die schlechteste EM aller Zeiten erleben zu müssen.
Ein genauerer Blick auf die derzeit wahrscheinlichsten Qualifikanten ergibt jedoch ein anderes Bild:

Gruppe A
Polen (13) 24/12
Portugal (6) 23/12
Serbien (17) 20/12

Gruppe B
Frankreich (4) 25/11
Schottland (11) 24/11
Italien (1) 23/10

Gruppe C
Griechenland(12) 25/10
Norwegen (20) 20/10
Türkei (16) 18/10

Gruppe D
Deutschland (2) 23/10
Tschechien (9) 23/10
Irland (21) 16/10

Gruppe E
Kroatien (8) 26/10
England (7) 23/10
Russland (18) 21/10

Gruppe F
Schweden (15) 23/10
Spanien (5) 22/10
Dänemark (19) 17/10

Gruppe G
Rumänien (10) 26/10
Niederlande (3) 23/10
Bulgarien (23) 19/10

Die Zahlen auf der rechten Seite geben die Punktzahl und die gespielten Partien an, die Zahlen in Klammern die aktuelle Position unter den UEFA-Teams in der FIFA-Weltrangliste.
Schaut man sich diese Tabellen genauer an, so fällt auf, dass es kaum größere Überraschungen gibt. Sicherlich, niemand hätte damit gerechnet, dass ein Land wie Rumänien, dessen Existenz mir nur dann bewusst wird, wenn sie gerade Deutschland aus dem Turnier werfen, die Gruppe G anführt. Wie alt sind eigentlich George Hagi und Gheorghe Popescu? Aber egal, abgesehen davon finden sich (wenn man mal davon ausgeht, dass Italien und Russland sich qualifizieren) nur zwei Teams unter den 14 erst- und zweitplatzierten wieder, die nicht unter den besten 16 Mannschaften Europas sind, nämlich Russland und Norwegen. Bedenkt man, dass Russland in einer Gruppe mit England ist, dass schon immer nur auf dem Papier zu den besten Mannschaften der Welt gehörte, und Norwegen mit seinem zweiten Platz die Türkei verdrängt, die nur vier Plätze auf der FIFA-Weltrangliste unterhalb der sympathischen Skandinavier rangiert, kann man zwei Dinge schließen:
Erstens: Der EM-Qualifikationsmodus zeichnet ein relativ genaues Bild der Stärke der Teams in Europa und sorgt dafür, dass tatsächlich die beten Mannschaften zur Endrunde fahren und
Zweitens: England stinkt.

Wenn dem so ist, wie kommt es dann dazu, dass uns Teams wie die Türkei, die Ukraine, Irland, Schottland oder England beim Turnier nächstes Jahr versagt bleiben Hiermit kommen wir zum eigentlichen Skandal des EM-Qualifikationsmodus, der automatischen Qualifikation für die Gastgeberländer. Natürlich kann man sagen ein Gastgeberland müsse doch bei seinem eigenen Turnier antreten, die armen Heimfans und sowieso und überhaupt. Aber doch bitte nicht, wenn ein Turnier von der Schweiz und Österreich (!) ausgerichtet wird.
Um zu verdeutlichen, wie skandalös eine Teilnahme der Alpenländer an der Endrunde ist, hier noch einmal die FIFA-Ränge der qualifizierten Mannschaften: 1,2,3,4,5,6,8,9,10,12,13,15,18,20. Zum Vergleich die Platzierungen der Schweiz und Österreich: 26 und 40. Ja, 40. Zur Erinnerung: Die schlechteste erreichbare Platzierung für ein Team aus der UEFA ist 53.

Was ist also zu tun? Grundsätzlich gibt es drei Optionen:
  1. Österreich & Schweiz: Heim ins Reich. Schafft Platz in den Qualifikationsgruppen und verschafft Deutschland mehr Tickets für die EM-Spiele. Zudem müssten die Spiele nicht in Österreich und der Schweiz ausgetragen werden, sondern könnten in richtigen Fußballstadien gespielt werden.
  2. Aufhören mit der schwachsinnigen Vergabe von Freilosen an Ausrichternationen. Du willst zu EM? Dann qualifizier dich gefälligst. Du bist zu schlecht? Dann bewirb dich nicht um die Ausrichtung der EM, Idiot.
  3. Sicherlich die salomonischste aller Lösungen: Die Teams für die EM-Endrunde werden ein Jahr vor Beginn des Turniers von der Sport-Blick-Redaktion handverlesen und in einer pompösen Zeremonie in wechselnden europäischen Hauptstädten bekannt gegeben. Natürlich müsste die Vergabe nach einem transparenten Kriterienkatalog geschehen, der die folgeneden Punkte enthalten müsste: Sympathie den Teams gegenüber, Attraktivität der Bestechungsangebote. Mit diesem Verfahren wären die meisten Probleme der EM-Qualifikation auf einen Schlag gelöst.
Anmerkung: Bevor hier wer meckert: Ich bin mir sehr wohl bewusst, dass die FIFA-Weltrangliste die EM-Qualifikation mitzählt und damit natürlich erfolgreiche Teams in der Qualifikation automatisch in der Rangliste nach oben rutschen. Allerdings nimmt die Rangliste Ergebnisse der letzten vier Jahre in die Berechnung, so dass dieser Effekt nicht zu groß ist. Außerdem hat sich im vergangenen Jahr nicht besonders viel getan, die Verschiebungen fanden hauptsächlich innerhalb der besten 20 Teams statt.

Sonntag, 14. Oktober 2007

Kurz...

...nochmal was zur EM-Quali, da scheint sich ja mal wieder niemand für verantwortlich zu fühlen: Was zur Hölle haben sich die Iren bei ihrer Interpretaion der deutschen Nationalhymne gedacht? Die war ja kaum wiederzuerkennen! Wahrscheinlich haben sie nur versucht, die deutsche Mannschaft zu demoralisieren, indem sie es für die Fans unmöglich gemacht haben, die Nationalhymne lauthals mitzubrüllen. Alles Teil einer ausgeklügelten Verwirrungstaktik. Robbie Keane hat auch seinen Part dazu beigetragen, indem er alleine vorm Tor den Ball in selbiges lupfen wollte und selbstverständlich scheiterte. Nur gut, das die Deutschen gegen Ende des Spiels konterten und ihren Busfahrer über die Stadionlautsprecher ausrufen ließen. Ein Glück, sonst hätten die Iren das Spiel in der Nachspielzeit wohl sicherlich noch für sich entschieden und Deutschland könnte sich jetzt nicht als erstes Team auf die Teilnehmerliste setzen.
Was gibt es sonst Spektakuläres? Davite Trezeguet wird weiterhin von Domenec zu Hause gelassen!! Wie kann man denn nur so stur sein? Jetzt hoffe ich noch mehr als ohnehin schon, dass Frankreich sich nicht qualifiziert, einfach nur, damit Monsieur Domenec am Ende sagen muss: "Ätte isch male Davite - die derzeitige Torschützenkönische dere italienische Ligue - mitgenommen, danne wäre isch jetzt nischt arbeitslose!" Wobei das natürlich auch ein großer Spass wäre.
Österreich verliert wieder einmal ein Testspiel, diesmal 1:3 gegen die Schweiz, und so langsam sollten sie vielleicht wirklich mal darüber nachdenken, nicht bei der EM anzutreten. Wäre auf jeden Fall mal ein Statement. Und wenn man es schon nicht durch sportliche Erfolge in die Geschichtsbücher schafft, dann doch wenigstens über solche Aktionen, oder?!

ATP Finale Wien

Novak Djokovic bezwingt Stanislav Wawrinka in nur 75 Minuten mit 6:4 und 6:0 und sichert sich damit seinen insgesamt 5. Titel in dieser Saison. Besonders im zweiten Satz zeigte er seine immensen Fähigkeiten, Wawrinka hatte nicht den Hauch einer Chance, nicht mal einen einzigen Spielball konnte er sich erkämpfen. Serve and volley, chip and charge, hervorragend vorbereitete wie total überraschende Netztangriffe, präzise und vor allem sehr effektive drop-shots, solide Grundlinienschläge, longline sowie crosscourt, bei konstant guter Länge, mentale Stärke in engen Situationen (die ausschließlich und nicht besonders zahlreich im ersten Satz vorkamen), kleinere Wutausbrüche und sympathische Selbstironie - besser und ansehnlicher, als Novak Djokovic das heute getan hat, hätte man ein Match nicht gestalten können. Ich bin Fan. Und wer nach meiner Lobeshymne noch nicht überzeugt ist, der kann sich ja einfach mal das hier angucken (oder anschauen, wie wir hier im Süden sagen).

Montag, 1. Oktober 2007

Ein Tag in der NFL [#4]

Ich veröffentliche hier mal ein völlig gescheitertes Experiment, ein Liveblog vom Detroit-Chicago und Indy-Denver Spiel. Ich würde jedem davon abraten es zu lesen, weil es unheimlich langweilig ist. Irgendwie muss ich mir was besseres einfallen lassen, im Moment tendiere ich zu zwei Zusammenfassungen der early bzw. late kickoff Spiele und einer Begleitung des Sunday Night Games. Nächste Woche gibts den nächsten Versuch.

[17:18] TD Colts, 13:14. Die Colts gehen nach einem großartigen Catch von Tight End Dallas Clark zum ersten Mal in Führung.

[17:04] FG Broncos, 13:7. Die Colts finden kein Mittel das Laufspiel der Broncos zu stoppen. 3 oder 4yds sind jedes Mal drin, die Colts Offense stand bisher nur 6 Minuten auf dem Feld.

[16:50] TD Colts, 10:7. Lauflastiger Drive, der folgerichtig von Addai abgeschlossen wird. Von der 14yd-Linie läuft Addai mitten durch die Reihen von Denver und bricht einen Haufen Tackles.

[16:40] Die Bears haben sich so lächerlich lange gegen die unausweichliche Niederlage gestemmt, dass ich fast das komplette erste Quarter von Indianapolis-Denver verpasst habe. Denver führt bereits 10:0 und der Statistik nach zu urteilen liegt das hauptsächlich an einem guten Laufspiel und einer Defense, die Manning ganze 4 Versuche im Viertel gegeben hat.

[16:29] TD Lions, 27:37. Nach der ganzen Aufregung um den letzten TD beenden die Lions das Spiel 47 Sekunden vor Schluss endgültig das Spiel indem sie einen Onside Kick der Bears direkt in die Endzone zurücktragen.

[16:17] TD Bears, 27:30 Noch ein bisschen Aufregung zum Ende in Detroit, nachdem die Bears den Ball in Detroits Endzone fumblen und verlieren. Da der Pass vorher aber nicht zu einem offiziellen Receiver ging behalten die Bears den Ball und bekommen die Chance noch einmal auf 3 Punkte ranzukommen. Brian Griese bringt sein TD/INT Verhältnis auf 2/3.

[16:05] TD Lions, 20:30. Die Lions beenden das Spiel (wenn Devon Hester nichts dagegen hat) mit einem deutlich variantenreicheren Drive, der sogar mal ein paar Laufspielzüge beinhaltet. Chicago blockt den Extrapunkt.

[16:00] Die Bears stehen derzeit bei 13 Penalties für 97yds. Die Defense Line schenkt den Lions 5yds in gefühlt jedem zweiten Down.

[15:49] TD Lions, 20:24. Mike Martz macht da weiter wo er aufgehört hat, ein weiterer schneller Drive durch die Luft an dessen Ende Troy Walters beide Füße in der Endzone auf den Boden bringt. Der Nachteil eines Touchdowns gegen die Bears: Devon Hester kriegt schon wieder den Ball.

[15:45] Die Jets verabschieden sich aus dieser Saison mit einer17:14 Niderlage gegen die bisher sieglosen Buffalo Bills.

[15:38] TD Bears, 20:17. Und weiterhin ist Devon Hester der einzige, der versucht die Spiele für Chicago zu drehen. Wahnsinnsreturn übers komplette Feld, ein Tackle gebrochen, Touchdown.

[15:35] TD Lions, 13:17. Brian Griese wird schlimmer: Dritter Pick des Tages, dieses Mal völlig blind in die Deckung rein. Und die Lions machen was draus, nämlich einen Touchdown. Damit hat sich für die Bears nichts geändert, die QBs verschenken die Spiele.

[15:33] Unterdessen nimmt Tony Romo die Rams auseinander, die bislang nur einen Punt Return entgegenzusetzen hatten. 35:7 Dallas.

[15:28] TD Lions, 13:10. Schneller Drive der Lions, deren Offense zum ersten Mal seit dem ersten Quarter wieder was auf die Reihe bringt. Vier Pässe von Kitna bringen Detroit bis auf ein FG ran.

[14:56] Kaum sag ichs schafft es Brian Griese seine zweite INT des Tages zu werfen. Wird er es tatsächlich schaffen schlechter als die Sex Cannon zu spielen?

[14:53] Big Play für Chicago: Der Bears Pass Rush sackt John Kitna und schafft es dabei ihm den Ball an Detroits 12yd-Linie zu entreißen.

[14:30] Halbzeit in Detroit. Das erste Quarter gehörte klar der Heimmanschaft, die aber aus ihrer Überlegenheit kein Kapital schlagen konnte. Im zweiten Quarter kamen die Bears dann ins Spiel während die Lions recht hilflos aussahen.

[14:25] Und da ist es dann doch so weit: Griese mit seiner ersten Interception. Mit 29 Sekunden auf der Uhr versucht er einen Touchdown-Pass, der allerdings in den Händen der Lions landet. Kein wirklich schlechter Pass, aber sehr gut verteidigt.

[14:09] TD Bears, 7:3. Rex Grossman kann sich schon mal die Nummer vom Arbeitsamt geben lassen. Brian Griese führt die Bears 70yds über das Feld und passt schließlich 15yds zu Muhsin Muhammad. Damit ist Griese jetzt schon für die Hälfter aller Passing-TDs der Bears in dieser Saison verantwortlich.

[14:02] Wenn schon sonst nichts zusammenläuft bei den Bears dann wenigstens die Special Teams. Ein Lions Field Goal Versuch wird geblockt, damit stehen die Bears bei vier geblockten FGs dieses Jahr

[13:53] Im Spiel Not gegen Elend führt Not dank eines Touchdown-Passes von Daunte Culpepper mit 7:0.

[13:48] Sehr schöner Drive der Lions, der sie bis an Chicagos 7yd-Linie bringt, wo sie leider den Ball verschenken.

[13:39] Brett Favre bringt die Packers in Minnesota 7:0 in Front. Mit seinem 421. Touchdown-Pass ist er jetzt alleiniger Rekordhalter in der NFL.

[13:33] Da schaltet man mal knappe 20 Minuten zu spät ein und verpasst schon zwei Touchdowns der Browns, die damit das Spiel gegen Baltimore schon im ersten Viertel entschieden haben. Damit kann ich das Spiel auf CBS ignorieren und mich beim early game auf Chicago-Detroit konzentrieren. Chicago probiert es heute mal mit einem neuen Konzept namens Brian Griese, nachdem sich Rex Grossmans Fuck-it-I'm-going-deep in den letzten Spielen nicht wirklich ausgezahlt hat. Trotzdem schon ein Turnover der Bears, nachdem Devon Hester den Ball gefumblet hat.

Sonntag, 23. September 2007

Russland 3 - Deutschland 2

Petzschner (!) verliert sein Einzel gegen Youzhny, Kohlschreiber spielt ähnlich schlecht gegen Andreev. Eigenartigster Spieler im Stadion definitiv Dmitry Tursunov, der die ganze Zeit mit einer Suppenkelle auf einen Topf geschlagen hat um dann selbige nach dem zweiten Match ins Publikum zu schleudern.

Freitag, 21. September 2007

Noch was

Wenn ich bei Google "jogi l..." eingebe, kommt der Vorschlag "jogi löw schwul". Hab ich irgendwas verpasst?

Davis Cup

Deutschland spielt ja bekanntlich dieser Tage gegen Russland sein erstes Davis Cup Halbfinale seit langem und die Aufstellung lautet wie folgt: Tommy Haas, Philipp Kohlschreiber, Alexander Waske, Philipp Petzschner. Mh. Die Bilanz von Philip Kohlschreiber: einmal gewonnen, einmal verloren; Philip Petzschner hat noch nie ein Davis Cup Match gespielt, seine aktuelle Weltranglistenposition ist die 202. Er ist allerdings auch nur für das Doppel vorgesehen, da ist er immerhin die 262 der Welt.
Ich weiß jetzt nicht, ob Patrik Kühnen meinen Artikel damals gelesen hatte und darum Kiwi ("Das Turnier hat mir gezeigt, dass wir wieder gut gearbeitet haben. „Wir“, das heißt dieses Mal nicht Sascha Nensel.") zu Hause lässt oder ob er einfach nur dem neuesten Trend folgt und der Jugend den Vortritt lässt - bei Jogi Löw funktioniert's ja schließlich auch. Vielleicht wollte er auch nicht mit einem zu gutaussehenden Team in Russland ankommen, um von seinem eigenen Aussehen abzulenken. Das würde auch erklären, warum Florian Meyer auf der deutschen Bank sitzt. Ich halte die Aufstellung jedenfalls für mehr als gewagt und nach der blamablen Vorstellung von Tommy Haas gegen Igor Andrejew (2:6, 2:6, 2:6) siehts wohl eher schlecht aus mit dem Finaleinzug für das deutsche Team. Aber nun ja, die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt und meine Prognosen sind erfahrungsgemäß ja auch nicht die allerbesten.

Donnerstag, 20. September 2007

Warum...

...schreibt eigentlich niemand über die Champions League? Zum Beispiel darüber, dass "Champions TV" (was soll eigentlich dieser saublöde Name?) lieber Stuttgart gegen Glasgow zeigt und nicht Werder gegen Real oder zumindest Schalke-Valencia? Meister hin oder her, das will doch nun wirklich niemand sehen. Ich habe leider kein Spiel gesehen und die Zusammenfassungen bei Champions TV sind wohl auch eher ein Witz.

Samstag, 15. September 2007

Butler Bulldogs 11 - St. Josephs College 8

Kurzer Bericht vom soeben zu Ende gegangenen Spiel zwischen den Butler Bulldogs und ihrem Erzrivalen St. Josephs:
Ok, eigentlich gibt es nichts zu berichten. Bis ca. 2 Minuten vor Spielende stand es 11:0 für BU, die bis dahin ohne Touchdown ausgekommen waren. Drei Fieldgoals und ein Safety reichten, um die völlig harmlosen Gäste auf Distanz zu halten. Erwähnenswert einzig das Ende des Spiels: Trotz ihrer völligen offensiven Unfähigkeit kam St. Joseph durch einen Fumble des BU-Punt Returners, der zu einem Touchdown mit anschließender 2-Pt-Conversion verwertet wurde, auf 11:8 ran. Die Bulldogs können im folgenden Drive keinen einzigen First Down erzielen (ich glaube First Downs konnte man bei dem Spiel sowieso an einer Hand abzählen), Ballbesitz geht wieder zu SJC. QB #11 (ich glaube Lindsey hieß der gute Mann) schafft es zum ersten Mal im Spiel, mehr als zwei aufeinanderfolgende Pässe zu komplettieren und führt sein Team bis ca. an die 20-yard-Linie, wo BU sich noch eine dämliche Holding-Strafe einfängt. 11 Sekunden auf der Uhr, 1st and 10 SJC an Butlers 10-yard-Linie. Passversuch Lindsey, ca. 6m über die Endzone hinweg, incomplete. 7 Sekunden auf der Uhr, SJC entscheidet sich für den Kick, der Kicker postiert sich ca. an der 20-yard-Linie --- not good. Spiel vorbei.
Zur Ehrenrettung von St. Joseph sei gesagt, dass auch BU vorher bereits ein ca. 20-yard-Fieldgoal verpasst hat, zudem war die durchschnittliche Länge der Punts (die bis SJC übrigens vom QB ausgeführt wurden) ungefähr 20 yards.

Alles in allem ein mitreißendes Spiel, ich bezweifle dass ich morgen in der NFL was besseres zu sehen bekomme. Was ist schon Pats-Chargers? Ein Haufen Betrüger gegen ein Team, dessen running back in einem Heimspiel nur 25 yards erläuft und das auch noch von Norv Turner gecoacht wird. Das ist es.

Aktuelle Beiträge

Nie meeeeehr 2. Liiiii...
...gaaaar nicht so schön sieht das aus.
Sac-Fox - 17. Mär, 02:16
gott sei dank müssen...
gott sei dank müssen wir nie wieder sontoro spielen...
jannes der koenig - 4. Sep, 13:01
man versteht halt nix
man versteht halt nix
jannes der koenig - 4. Sep, 12:57
Hört Hört! Hier spielt...
Hört Hört! Hier spielt sich jemand als Tennis-Experte...
Nils-Holgerson - 2. Sep, 17:28
Idee mit dem Übersetzen...
Idee mit dem Übersetzen schon kinda funny. Schade,...
Osna-Fox - 29. Aug, 00:35

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