Das große runde Leder

Donnerstag, 17. März 2016

Nie meeeeehr 2. Liiiii...

...gaaaar nicht so schön sieht das aus.

Freitag, 14. August 2009

Sehenden Auges der 2. Liga entgegen

Seit dem Aufstieg vor gefühlten drei aber mittlerweile doch beträchtlich mehr Jahren stellte sich nie ein Gefühl von final Angekommen ein. Will heißen eine Vorbereitung oder auch nur Halbserie in der man sich sicher sein konnte, dass wir nichts mit dem Abstieg zu tun haben, geschweige denn verlässlich in der oberen Hälfte der Tabelle mitmischen. Immer wieder waren es besondere Spiele, die, glücklicherweise oft nicht erst einen Spieltag vor Schluss, den Weg Richtung Klassenerhalt einläuteten. Als ein Beispiel sei der 0:1 Sieg in München in der letzten Saison angeführt der eine lange Durststrecke beendete und einen Wendepunkt darstellen sollte.
Der wahre Grund aber waren nicht etwa solche Schlüsselaugenblicke sondern schlicht die Existenz noch schlechterer Vereine in der Liga. Vor allem die letzte Saison - in der sich die Liga wie nie zuvor in zwei Hälften teilte - gab hierfür ein erstaunliches Beispiel. So war schon relativ früh in der Rückrunde klar, dass man sich ein weiteres Jahr würde halten können obwohl die Spiele dazu eigentlich keinen Anlass gaben. Aber dank Vereinen wie Bielefeld bestand nie Grund zu wirklicher Besorgnis.
Die Frage die sich also wieder mal vor der Saison stellt: Finden sich wieder drei Mannschaften die noch schlechter und darüber hinaus auch noch weniger erfolgreich spielen werden als die Roten. Eine spielerische Besserung der eigenen Mannschaft ist nahezu auszuschließen. Eine abermals unendlich verkorkste Transferpolitik bedeutet keine einzige Verstärkung mit Ausnahme der IV-Position - für die man auch hätte mich verpflichten können ohne sich zu schwächen. Wobei man hier sicherlich lobend erwähnen muss, dass M. Kind hoffentlich final von der Strategie Abstand genommen hat sich Sportinvaliden in spe und ehemalige Hubschrauber aufschwatzen zu lassen, die schon zuvor in anderen Vereinen (vornehmlich natürlich der rot-weiße Verein aus dem südlichen Nachbarland) im besten Fall noch kostenlos im auf den Zuschauerrängen Platz nehmen durften.
Es gibt genau einen einzigen Spieler eines Konkurrenten den man von der Ersatzbank nicht nur hätte holen können sondern müssen. Und trotz Liebesbekundungen des bereits genannten Alleinherrschers aus Großburgwedel sollte dieser Deal nicht zustande kommen. Und was dürfen wir in den entsprechenden Medien lesen? Es scheiterte an nicht vereinbaren Transfersummen sowie Gehaltsvorstellungen. So wollte man nicht 400-500k sondern lediglich eine Viertelmillionen hinlegen. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Es wird für absolut untalentierte Homofürsten bis zu 5 MILLIONEN auf den Tisch gelegt und jetzt soll es an 150-250.000 scheitern? Und selbst wenn ein gewisser zwielichter Berater des Öfteren wegen zu hoher Gehaltsforderungen auffiel, so muss es schon verwundern, wenn dieser von einem einzigen Telefon berichtet, dass man führte bevor von Vereinsseite die Gespräche für beendet erklärt wurden und man sich offensichtlich in der Lage sieht die Klasse ohne Qualität außerhalb der drei Aluminiumstangen halten zu können.
Auch wenn es nicht zwangläufig auf eine Performance hinausgelaufen wäre, die wie 2001/02 schon Leistungen eines Carsten R. in den Schatten gestellt hätte so hätte diese Verpflichtung zumindest den sicheren Nichtabstieg bedeutet.
Mit dem VfL von der Ruhr gibt es momentan genau eine Mannschaft die unter Garantie hinter uns landen wird. Wie mir gerade mein Mathematik-Nachhilfelehrer der zweiten Klasse vorrechnete ist das jedoch zu wenig um sich ein weiteres Mal den Aufenthalt im Oberhaus zu sichern.

Dienstag, 11. August 2009

In eigener Sache: T-Home Total Bundesliga 2009/2010 auf SportBlick

Nachdem der Spielerstreik in der Bundesliga beendet ist und 2009/2010 endlich wieder gespielt wird (manchmal frage ich mich, was Werder wohl hätte erreichen können, wenn letzte Saison gespielt worden wäre...) kann sich natürlich auch Deutschlands meistgelesenes Tim-Borowski-Blog nicht lumpen lassen.

Allerdings stellt uns die DFL dieses Jahr vor eine besondere Aufgabe: Während das Ligageschehen in der Vergangenheit zuverlässig und übersichtlich in der Kolumne "Ein Tag in der Bundesliga" zusammengefasst werden konnte, weiß nach der Spieltagsreform dieses Jahr nun wirklich niemand mehr, ob und wie viele Spiele an einem durchschnittlichen Tag in der Woche stattfinden. Aus diesem Grund wird der Modus der Berichterstattung angepasst - an die Stelle des bekannten und beliebten Tags in der Bundesliga wird, nach amerikanischem Vorbild, das in Kürze sicherlich noch bekanntere und beliebtere "Powerranking Bundesliga" treten, eine völlig subjektive Tabelle, die alleine auf der wahrgenommenen Leistung der Teams basiert und in der Werder Bremen sicherlich immer höher stehen wird als in der realen kicker-Stecktabelle.

Sonntag, 10. August 2008

Breaking News

Benny Lauth hat ein Tor geschossen.

Samstag, 19. Juli 2008

Heckings Fußballvisionen - braucht er einen Arzt?

Es ist immer wieder erstaunlich mit welcher Naivität Fußballlehrer, in diesem Fall Dieter Hecking, den aktuellen Stand ihrer Mannschaft in der Vorbereitungsphase rechtfertigen. Wird in den meisten Fällen eine schwache Vorstellung im Vorfeld einer Saison mit dem wenigstens halbwegs plausiblen Verweis auf Müdigkeit wegen zu harten Trainings verwiesen, schießt Dieter Hecking nach dem gestrigen Trainingskick gegen den FC Porto nicht nur leicht über das Ziel hinaus. Nach dem Spiel lässt dieser sich tatsächlich zu folgengender, nicht nur gewagter sondern schon fast lächerlichen Aussage hinreißen: "Das war unterm Strich ein gutes Testspiel. Mit dem Stand der Vorbereitung bin ich absolut zufrieden. Im Spielaufbau waren noch einige Fehlpässe zu sehen, aber das wird beim Bundesligastart nicht mehr zu sehen sein." Und nochmal kurz zum Auf-der-Zunge-zergehen-lassen: keine Fehlpässe beim Spielaufbau!
Diese Prognose ist ungefähr so realistisch wie ein sich konstruktiv am Spielaufbau beteiligender "Tanne" Tarnat oder ein kopfballduellgewinnender Altin Lala.

Samstag, 12. Juli 2008

Kleine Empfehlung an alle, die genauso viel Zeit haben wie ich:

Das Fußballquartett bei web.de. Macht sehr viel Spaß, vor allem, wenn man mit seiner 96-Karte in der Kategorie Meistertitel gewinnt oder es irgendwie schafft, dem Computer mit Wolfsburg oder Cottbus eine Karte abzuluchsen (eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit). Egal, ich hab gewonnen und ich kann nur jedem ans Herz legen, auch mal eine Runde zu spielen.

Montag, 23. Juni 2008

Aus dem Leben eines Fantouristen Teil III

Die letzte Station unserer Reise war dann Basel, für uns als Deutsche natürlich das absolute Pflichtprogramm. Die Fanzone direkt am Rhein war hier auf jeden Fall die eindrucksvollste, wenn auch nicht gerade die praktischste, aber - auch weil das Wetter extrem gut war - einfach wunderschön. Ich hatte zwar einige kleinere Panikattacken, weil die Leute da wirklich direkt am Fluss saßen, ohne Absperrung und nichts, aber ich hab dann einfach nicht mehr hingeguckt und ein Beruhigungsbier getrunken, dann ging’s wieder. Ansonsten hat sich die Party wohl kaum von denen in Deutschland unterschieden, außer, dass man doch noch den ein oder anderen Schweizer getroffen hat. Portugiesen habe ich persönlich nicht gesehen, aber ich hab in der Zeitung gelesen, dass auch ein paar da gewesen sein sollen.

Mein Fazit: Klagenfurt definitiv the place to be während der EM: überschaubare Fanmeile, unschlagbare Bierpreise, großartige Stimmung und vor allem extra Parkplätze mit kleinem Infostand, was den ganzen Trip um einiges stressfreier und einfacher gemacht hat. Basel war zwar ganz hübsch anzuschauen, aber alles einfach ein bisschen zu groß, zu unübersichtlich, zu teuer und ja, vielleicht auch ein bisschen langweilig (langweilig im Sinne von „kenn wa schon“), weil eben nur Deutsche da waren. Innsbruck war einfach nur asozial.
Meine Lieblings-Fans kamen auf jeden Fall aus Kroatien, sehr sympathisches Volk, das weiß, wie man feiert. Macht mich auch ein wenig traurig, dass die jetzt auf so tragische Art und Weise ausgeschieden sind. Die langweiligsten Fans hatte Russland - keine Überraschung, immerhin haben die es auch meines Wissens als erstes und einziges Land geschafft, vor nicht ausverkaufter Kulisse aufzutreten. Die deutschen Fans waren leider die asozialsten, nur am Saufen und Rumpöbeln und irgendwie unkommunikativ. Dafür kamen die unsympathischsten Fans aber definitiv aus Österreich, nur so, mochte ich einfach nicht.

Ganz zum Schluss haben wir übrigens noch einen kleinen Abstecher nach Frankreich gemacht, in der Hoffnung, dass sie Ribery wieder in irgendein Schaufenster gestellt haben. Haben sie aber nicht.

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Sonntag, 22. Juni 2008

Aus dem Leben eines Fantouristen Teil II

Wir sind dann weiter über Salzburg (die Stadt war schon nachmittags voll mit feiernden spanischen und griechischen Fans und die Stimmung so gut, dass wir entnervt die Flucht ergriffen haben) nach Innsbruck gefahren, wo Schweden gegen Russland spielen sollte. Die Innenstadt wurde mehr als großzügig abgesperrt und zur Fanmeile erklärt, auf der man natürlich keine eigenen Getränke trinken durfte. War aber auch nicht so schlimm, da man in Österreich nach 19.00 Uhr eh nirgends mehr einkaufen kann. Auch in Innsbruck gab es wieder zwei Fanzonen, eine davon in der Innenstadt, die mal wieder wegen Überfüllung geschlossen wurde und netterweise auch noch mit großen schwarzen Wänden abgeriegelt wurde, weil man sonst von draußen hätte reingucken können, und eine Riesige etwas außerhalb (es gab immerhin einen Shuttle-Bus dorthin), die für die gefühlten fünf Fans, die da waren, leider deutlich zu groß war. Stimmung unterirdisch, darum haben wir dann die zweite Halbzeit in einer Pizzeria geguckt, die glücklicherweise deutsches Fernsehen hatte. Jaja, es gibt doch tatsächlich Länder, die noch unerträglichere Kommentatoren haben als Deutschland... Die Stimmung nach dem Spiel war vergleichbar mit der im Bierzelt beim Schützenfest, was vielleicht auch an der Musik lag, die dort gespielt wurde. Die Schweden sind nach dem Spiel alle nach Hause gegangen, Russen hat man komischerweise auch nicht gesehen, die Stadt war also voll von Einheimischen, die wir leider alle nicht verstehen konnten (wir wurden vorher schon von einem Kärntner, den wir nicht verstehen konnten, vorgewarnt, dass die Tiroler einen noch viel schlimmerem Dialekt hätten. Kaum vorstellbar, aber er sollte Recht behalten.) Als dann auch noch die Sticheleien gegen Deutschland losgingen, hatten wir endgültig keine Lust mehr und sind weitergezogen.

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Samstag, 21. Juni 2008

Aus dem Leben eines Fantouristen - Eine Reise in drei Teilen

Ich habe mich mal für Sportblick auf Recherchetour begeben und bin in kompetenter und partyerprobter Begleitung nach Österreich gereist. An dieser Stelle sei schon mal angemerkt, dass sich der folgende Artikel höchstens nebensächlich mit dem Sport an sich beschäftigen wird und dass meine Eindrücke natürlich sehr einseitig sind, da ich nur die Hälfte der Austragungsorte besucht habe. Teil 1: Klagenfurt.
Begonnen haben wir also in Klagenfurt mit dem Spiel Deutschland-Kroatien. Es gab zwei „Fanzonen“ mit Leinwänden, die durch die „Fanmeile“ miteinander verbunden waren. Während des Spiels war die Anzahl der kroatischen und der deutschen Fans relativ ausgeglichen, nach dem Spiel waren dann doch eher Kroaten unterwegs, ich glaube sogar fast, dass wir auf der Fanmeile die einzigen Deutschen waren. Das war aber überhaupt nicht schlimm, da Kroaten Deutschland sehr gerne mögen – wenn auch aus etwas zweifelhaften Gründen – und uns daher sehr lieb aufgebaut haben. Trotz der Niederlage also auch für uns ein sehr spaßiger Abend.
Das nächste Deutschlandspiel haben wir auch wieder in Klagenfurt geguckt, auch wenn es ja eigentlich in Wien stattfand, aber wir waren halt gerade noch da. Während des Spiels waren in der deutsch-österreichischen Fanzone – in der anderen wurde Kroatien-Polen gezeigt – gefühlte 99% Österreicher, wobei wir nicht in der Fanzone direkt geguckt haben, weil die wegen Überfüllung geschlossen wurde, sondern in einer Eisdiele (klingt seltsam, war aber gut) direkt davor. Neben uns saßen zwei Dresdener, sonst ausschließlich Ösis unterwegs. Wir wurden erstaunlicherweise nur einmal lautstark beschimpft („Michael Ballack, du Sohn einer H***), ansonsten waren auch hier wieder alle sehr freundlich, wohl auch, weil eh niemand wirklich mit einem österreichischen Sieg gerechnet hat. Nach dem Spiel war die Stadt wieder klar in kroatischer Hand und vereinzelt ein paar Österreicher unterwegs, die wir netterweise alle getröstet haben.

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Mittwoch, 11. Juni 2008

EM Powerrankings #1

Der erste Spieltag der Euro 2008 liegt hinter uns und es ist Zeit für eine erste Standortbestimmung. Da sich die UEFA entschlossen hat, die Europameiterschaft in einem amerikanischen System mit vier Divisions in zwei Conferences auszutragen, wird auch Deutschlands beliebtestes Sportblog, Sport Blick, das Turnier mit den in Amerika so beliebten Powerrankings begleiten, bei denen die Mannschaften in eine absolute Reihenfolge gebracht werden, unabhängig von ihrer Gruppe bzw. Turnierhälfte. Dann wollen wir mal:
  1. Holland
  2. Was ich vor dem Turnier kaum für möglich hielt scheint plötzlich in greifbarer Nähe: Oranje kann die so genannten Todesgruppe (über deren Tödlichkeit man nach den ersten Spielen von Italien, Frankreich und Rumänien sicher diskutieren kann) überleben und sogar als Gruppensieger weiterkommen. Und das auch noch völlig zurecht, denn das was Marco van Bastens Jungs da am Montag abgeliefert haben, war schlicht und einfach die beste Leistung irgendeiner Mannschaft in diesem Turnier. Jeder Holländer wusste genau was zu tun war, die Lauf- und Kampfbereitschaft waren extrem hoch und der Ideenreichtum und Zug zum Tor sagenhaft. Darum ein verdienter erster Platz für die Elftal.
  3. Spanien
  4. Mit der zweiten Platzierung für Spanien habe ich mich selber etwas schwer getan, da das Spiel gegen die russische Mannschaft, die gestern auftrat, sicher nicht besonders aussagekräftig ist. Trotzdem habe ich mich schlussendlich dafür entschieden und das aus einem Grund: Es wäre den Jungs einfach zu gönnen, dass sie tatsächlich so gut sind und endlich mal die ersten zwei Runden überstehen. Die Spielfreude, mit der Russland gestern gegen Mitte der zweiten Halbzeit vorgeführt wurde, kennt man sonst nur von Brasilianern (und da, wenn man sich die letzten Weltmeisterschaften so anguckt, auch nur vom Hörensagen) und die Russen konnten sich phasenweise nur darauf beschränken, den Spaniern Respekt zu zollen. Trotz des am Ende etwas leicht herausgespielten Sieges sollte nicht vergessen werden, dass die Russen zu Beginn nicht ungefährlich waren und in klassischem Hiddink-Südkorea-2002-Stil durchaus ein Tor hätten erzielen können. Doch auch in dieser Phase wirkten die Iberer sehr kontrolliert und taktisch diszipliniert, so dass ein zweiter Platz hier im Ranking nicht völlig aus der Luft gegriffen ist. Was hier nicht berücksichtig wird ist natürlich die Tatsache, dass es immer noch Spanien ist und die Mannschaft wahrscheinlich gegen Schweden und Griechenland 0:1 verliert und nach der Vorrunde nach Hause fährt. Trotzdem schon mal danke für das Spiel gestern.
  5. Deutschland
  6. Ja, Deutschland ganz klar vor Portugal. Und warum? Ganz einfach: Torsten Frings (dessen Wikipedia-Foto einzigartig ist) taktisches Verständnis und Spielplan. Deutschland spielt derart konzeptigen Fußball, dass man fast meinen möchte, Uwe Rapolder wäre Bundestrainer. Ich bin davon überzeugt, dass die perfekt auf die Mannschaft abgestimmte Spielphilosophie und Taktik in Duellen gegen ähnlich starke Mannschaften, vor allem Portugal - Hallo Halbfinale! - den entscheidenden Unterschied macht. Zudem muss man im Hinterkopf behalten, dass sich Jogi Löw bislang den Luxus erlauben konnte, Tim "EM-Garantie" Borowski für die wirklich wichtigen Spiele zu schonen. Prognose: Europameister.
  7. Portugal
  8. Zu Portugal ist nicht viel zu sagen, eine ansprechende Leistung gegen nicht gerade schwache Türken reicht um das Potenzial der Mannschaft anzudeuten. Interessant vielleicht, dass das Team nicht so stark auf Ronaldo zugeschnitten und damit auch nicht so sehr von ihm abhängig ist, wie es der Hype vor dem Turnier hätte vermuten lassen. Die Portugiesen wirken sehr solide, das sollte für ein solides Halbfinal-Aus genügen.
  9. Italien
  10. Italien? Sind das nicht die, über die sogar schon Butschi-Blog-Autoren spöttische Gruppen gründen? Und über die ESPN verdammt lustige Videos produziert? Ja, sicher, aber die Italiener hatten in ihrem Auftaktspiel ein Problem, nämlich Holland. Es wäre völlig egal gewesen, welches Team am Montag auf der anderen Seite des Feldes gestanden hätte, Holland wäre immer mit (mindestens) einem drei zu null nach Hause gegangen. Darum sollte diese Demontage nicht zu hoch bewertet werden, die individuelle Klasse ist immer noch vorhanden und auch die Verteidigung ist mit Sicherheit nicht so schlecht wie sie Sneijder hat aussehen lassen. Abgesehen davon spielt Italien ja immer noch in der Totengruppe, so dass ein Weiterkommen kein Problem sein sollte.
  11. Frankreich
  12. Der Fall Frankreich ist ähnlich gelagert wie der Fall Italien, auch hier beruht die Platzierung eher auf vergangenem Ruhm und individueller Klasse als auf erbrachter Leistung. Den was die Franzosen gegen Rumänien (bezeichnenderweise Platz 15 dieser Liste) boten, hat mit Leistung beim besten Willen nichts zu tun. Derart ideenlos, behäbig, uninspiriert und grottenlangweilig spielten die Franzosen zuletzt... ach ja, währden der WM 2006!
  13. Kroatien
  14. Kroatien ist nach einem schwachen Spiel gegen den Gastgeber, das aber am Ende doch halbwegs souverän nach Hause geschaukelt wurde, ein schwer einzuschätzendes Team, der Lackmus-Test folgt am Donnerstag gegen eine der besten Mannschaften des Turniers. Immerhin wurde zu null gespielt, Modric hat sein Tor gemacht, insgesamt also wenig Grund zur Sorge. So bleibt als erstes Zwischenfazit nur zu ziehen, dass Slaven Bilic deutlich zu lange Krawatten und zu wenig Mützen trägt. Uncool.
  15. Schweden
  16. DISCLAIMER: Ich habe das Spiel Schweden-Griechenland bislang nicht gesehen und will hier nicht lügen: Es wartet auch nicht auf dem Festplattenrekorder auf mich, ich hab nämlich gar keinen. Darum kann ich die Einschätzung nur auf Spielberichten, den Toren und dem Kader im allgemeinen gründen. Und: Irgendwer muss ja auch achter sein. Jetzt ists halt Schweden.
  17. Türkei
  18. Auch wenn Portugal ein undankbarer Auftaktgegner für ein Turnier ist, müssen sich dir Türken nicht grämen, sie haben sich weder abschießen noch vorführen lassen und streckenweise recht ordentlich mitgespielt. Ich glaube, dass gegen schwächere Mannschaften durchaus noch Reserven mobilisiert werden, so dass es für ein Weiterkommen reichen könnte.
  19. Schweiz
  20. Die Eidgenossen sind ein schwerer Fall, da es für sie beinahe nur um Psychologie geht. Auf dem Papier hätte es in der Gruppe reichen müssen, allerdings hätte es da auch für einen Sieg gegen die Rentnertruppe aus Tschechien reichen müssen. Als Heimmannschaft ist man natürlich immer einem besonderen Druck ausgesetzt, der sich jedoch (Deutschland 2006) durchaus positiv entladen kann. Schwierig wird es, wenn man das Auftaktspiel unglücklich verliert und dabei auch noch der wichtigste Stürmer ausfällt. Schnell kann man in eine "Das-Schicksal-ist-gegen-uns-Es-hat-nicht-sollen-sein"-Stimmung verfallen, in der kein Spiel mehr gewonnen wird. Dies gilt es für Köbi Kuhn zu verhindern, es ist auf jeden Fall noch alles drin.
  21. Tschechien
  22. Ich wiederhole mich hier gerne: Mit diesem Kader ist Nürnberg letztes Jahr aus der Bundesliga abgestiegen. Ein Weiterkommen wäre nicht wünschenswert, mir reicht schon die Aussicht, Jan Koller noch zweimal über den Platz stolpern sehen zu müssen. Was man den Tschechen natürlich nicht absprechen kann ist internationale Erfahrung und Abgeklärtheit, die gegen "jähzornige" Mannschaften wie die Türkei durchaus von Vorteil sein können. Insgesamt ist die Gruppe A wohl die offenste, wenn auch auf niedrigem Niveau.
  23. Russland
  24. Tja, das war mal gar nichts gestern. Allerdings wussten die Russen zu Beginn der ersten Halbzeit durchaus zu überzeugen, Hiddink schien das Team sehr gut eingestellt zu haben und Spanien war von der Einsatz- und Laufbereitschaft leicht überrascht. Wichtig für den Rest des Turniers ist, wie man den Einbruch vor allem in der zweiten Hälfte erklärt. Mir schien, die Russen würden sich einfach ergeben, weil sie eingesehen haben, dass gegen Spanien nichts zu holen war. Dies wäre die günstigere Variante, da die Mannschaft in Spielen, in denen was zu holen ist, auch was holen könnte. Ungünstiger wäre eine Interpretation, die sich bei einigen Kontern gegen Mitte der zweiten Hälfte aufdrängte: Die Jungs konnten einfach nicht mehr, sie zeigten einen kollektiven Clemens Fritz und waren mit dem laufintensiven Spiel von Hiddink konditionell überfordet. In dem Fall: Auf Wiedersehen.
  25. Polen
  26. Wenn gegen Kroatien kein Wunder passiert, wird das ein ganz gemächliches Vorrundenaus, bei dem es allein um das Wahren der Ehre im Spiel gegen die Österreicher ankommt. Sehr harmlose Leistung gegen das deutsche Team, das wird nicht reichen. Die einzige Chance ist wohl, dass Leo Benhakker vor dem Spiel vier bis fünf gegnerische Spieler frisst oder sie durch bloße Präsenz so schockiert und verängstigt, dass ihnen das Blut in den Adern gefriert.
  27. Österreich
  28. Hätte interessant werden können, wenn gegen Kroatien ein Tor gefallen wäre. Vielleicht hätte man Korkmaz früher bringen sollen, vielleicht hätte man dem ein oder anderen Verteidiger noch mal die Elfmeterregel erklären können, vielleicht, vielleicht. Fakt ist: Gegen Deutschland wird das im Leben nichts und etwaige drei Punkte gegen Polen reichen nicht um die Gruppe zu überstehen. Trotzdem danke für die Gastfreundschaft und ihr wisst ja: Ihr seid jederzeit eingeladen, euch fußballerisch talentierteren Staaten im Norden anzuschließen.
  29. Rumänien
  30. Igitt. Pfui. Bäh. Hört bitte auf Fußball zu spielen. Ich will nicht wissen, was ihr diesem Sport in Zusammenarbeit mit Italien noch antun könnt. Lasst es einfach sein. Hoffentlich verliert ihr zweistellig gegen Holland. Haut bloß ab.
  31. Griechenland
  32. Hier gilt das gleiche wie für Schweden, allerdings hat es Griechenland nach der EM 2004 verdient, für immer auf allen Ranglisten, die irgendwas mit Fußball zu tun haben, auf dem letzten Platz geführt zu werden.

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