El Bombardero
Was mich persoenlich an Fernando Gonzalez beeindruckt, sind nicht die ungalublich starken Passierbaelle, seine unfassbar gute Vorhand oder sein ebenso guter Aufschlag, es ist vielmehr die Konstanz, mit der er das alles zeigt. Spektakulaere Spiele hat er schon vor den diesjaehrigen Australian Open gezeigt, aber eben nur gelegentlich, darum auch seine eher magere Ranglistenposition in den letzten Jahren. Es hat mich auch nicht weiter gewundert, dass er Nadal besiegt hat, wenn auch die Art und Weise, in der er dies vollbracht hat, mehr als beeindruckend war, aber dass er Blake, Nadal und Haas nacheinander jeweils in drei Saetzen abgefertigt und Lleyton Hewitt, dessen Heimvorteil man sicherlich nicht unterschaetzen sollte, in 4 Saetzen besiegt hat, zeigt, dass er mittlerweile die Konstanz, die einen wahren Champion ausmacht, gefunden zu haben scheint. Erwaehnenswert ist auch, dass er sich von Spiel zu Spiel verbessert hat, besonders was seine mentale Staerke angeht. Hatte er anfaenglich noch Schwierigkeiten, ein Match mit eigenem Auschlag zu beenden (Blake und Hewitt habe jeweils im entscheidenen Spiel Gonzalez' Aufschlag noch einmal durchbrechen koennen), scheint ihm das jetzt keine Probleme mehr zu bereiten. Sowieso gefaellt mir seine Haltung auf dem Platz sehr gut.
Wenn man jetzt bedenkt, dass sich Roger Federer neben seinem Haendchen vor allem durch seine Konstanz, seine mentale Staerke und seine Leistungssteigerung waehrend eines Turniers auszeichnet, faellt vielleicht einigen aufmerksamen Lesern schon auf, dass das gegen einen Gegner wie Fernando Gonzalez nicht mehr zwingend ein Vorteil sein muss. Ausserdem hat Federer seinen spielerischen Hoehepunkt schon im Halbfinale gehabt, so einen Tag hat man selten zweimal hintereinander.
Ob Gonzalez ihn schlagen kann, wird wohl von der Tagesform der beiden abhaengen und davon, ob Gonzalez wirklich bereit ist, den wohl groessten Tennisspieler aller Zeiten im Finale eines der vier groessten Tennisturniere zu besiegen. Ich freue mich jedenfalls auf ein spannendes und hochklassiges Match, fuer das es sich lohnt, an einem Sonntagmorgen um 8.30h aufzustehen (sch*** Zeitverschiebung!).
Wenn man jetzt bedenkt, dass sich Roger Federer neben seinem Haendchen vor allem durch seine Konstanz, seine mentale Staerke und seine Leistungssteigerung waehrend eines Turniers auszeichnet, faellt vielleicht einigen aufmerksamen Lesern schon auf, dass das gegen einen Gegner wie Fernando Gonzalez nicht mehr zwingend ein Vorteil sein muss. Ausserdem hat Federer seinen spielerischen Hoehepunkt schon im Halbfinale gehabt, so einen Tag hat man selten zweimal hintereinander.
Ob Gonzalez ihn schlagen kann, wird wohl von der Tagesform der beiden abhaengen und davon, ob Gonzalez wirklich bereit ist, den wohl groessten Tennisspieler aller Zeiten im Finale eines der vier groessten Tennisturniere zu besiegen. Ich freue mich jedenfalls auf ein spannendes und hochklassiges Match, fuer das es sich lohnt, an einem Sonntagmorgen um 8.30h aufzustehen (sch*** Zeitverschiebung!).
nera-m - 26. Jan, 20:52