Montag, 23. Juni 2008

Aus dem Leben eines Fantouristen Teil III

Die letzte Station unserer Reise war dann Basel, für uns als Deutsche natürlich das absolute Pflichtprogramm. Die Fanzone direkt am Rhein war hier auf jeden Fall die eindrucksvollste, wenn auch nicht gerade die praktischste, aber - auch weil das Wetter extrem gut war - einfach wunderschön. Ich hatte zwar einige kleinere Panikattacken, weil die Leute da wirklich direkt am Fluss saßen, ohne Absperrung und nichts, aber ich hab dann einfach nicht mehr hingeguckt und ein Beruhigungsbier getrunken, dann ging’s wieder. Ansonsten hat sich die Party wohl kaum von denen in Deutschland unterschieden, außer, dass man doch noch den ein oder anderen Schweizer getroffen hat. Portugiesen habe ich persönlich nicht gesehen, aber ich hab in der Zeitung gelesen, dass auch ein paar da gewesen sein sollen.

Mein Fazit: Klagenfurt definitiv the place to be während der EM: überschaubare Fanmeile, unschlagbare Bierpreise, großartige Stimmung und vor allem extra Parkplätze mit kleinem Infostand, was den ganzen Trip um einiges stressfreier und einfacher gemacht hat. Basel war zwar ganz hübsch anzuschauen, aber alles einfach ein bisschen zu groß, zu unübersichtlich, zu teuer und ja, vielleicht auch ein bisschen langweilig (langweilig im Sinne von „kenn wa schon“), weil eben nur Deutsche da waren. Innsbruck war einfach nur asozial.
Meine Lieblings-Fans kamen auf jeden Fall aus Kroatien, sehr sympathisches Volk, das weiß, wie man feiert. Macht mich auch ein wenig traurig, dass die jetzt auf so tragische Art und Weise ausgeschieden sind. Die langweiligsten Fans hatte Russland - keine Überraschung, immerhin haben die es auch meines Wissens als erstes und einziges Land geschafft, vor nicht ausverkaufter Kulisse aufzutreten. Die deutschen Fans waren leider die asozialsten, nur am Saufen und Rumpöbeln und irgendwie unkommunikativ. Dafür kamen die unsympathischsten Fans aber definitiv aus Österreich, nur so, mochte ich einfach nicht.

Ganz zum Schluss haben wir übrigens noch einen kleinen Abstecher nach Frankreich gemacht, in der Hoffnung, dass sie Ribery wieder in irgendein Schaufenster gestellt haben. Haben sie aber nicht.

263

270

Sonntag, 22. Juni 2008

Aus dem Leben eines Fantouristen Teil II

Wir sind dann weiter über Salzburg (die Stadt war schon nachmittags voll mit feiernden spanischen und griechischen Fans und die Stimmung so gut, dass wir entnervt die Flucht ergriffen haben) nach Innsbruck gefahren, wo Schweden gegen Russland spielen sollte. Die Innenstadt wurde mehr als großzügig abgesperrt und zur Fanmeile erklärt, auf der man natürlich keine eigenen Getränke trinken durfte. War aber auch nicht so schlimm, da man in Österreich nach 19.00 Uhr eh nirgends mehr einkaufen kann. Auch in Innsbruck gab es wieder zwei Fanzonen, eine davon in der Innenstadt, die mal wieder wegen Überfüllung geschlossen wurde und netterweise auch noch mit großen schwarzen Wänden abgeriegelt wurde, weil man sonst von draußen hätte reingucken können, und eine Riesige etwas außerhalb (es gab immerhin einen Shuttle-Bus dorthin), die für die gefühlten fünf Fans, die da waren, leider deutlich zu groß war. Stimmung unterirdisch, darum haben wir dann die zweite Halbzeit in einer Pizzeria geguckt, die glücklicherweise deutsches Fernsehen hatte. Jaja, es gibt doch tatsächlich Länder, die noch unerträglichere Kommentatoren haben als Deutschland... Die Stimmung nach dem Spiel war vergleichbar mit der im Bierzelt beim Schützenfest, was vielleicht auch an der Musik lag, die dort gespielt wurde. Die Schweden sind nach dem Spiel alle nach Hause gegangen, Russen hat man komischerweise auch nicht gesehen, die Stadt war also voll von Einheimischen, die wir leider alle nicht verstehen konnten (wir wurden vorher schon von einem Kärntner, den wir nicht verstehen konnten, vorgewarnt, dass die Tiroler einen noch viel schlimmerem Dialekt hätten. Kaum vorstellbar, aber er sollte Recht behalten.) Als dann auch noch die Sticheleien gegen Deutschland losgingen, hatten wir endgültig keine Lust mehr und sind weitergezogen.

226

Samstag, 21. Juni 2008

Aus dem Leben eines Fantouristen - Eine Reise in drei Teilen

Ich habe mich mal für Sportblick auf Recherchetour begeben und bin in kompetenter und partyerprobter Begleitung nach Österreich gereist. An dieser Stelle sei schon mal angemerkt, dass sich der folgende Artikel höchstens nebensächlich mit dem Sport an sich beschäftigen wird und dass meine Eindrücke natürlich sehr einseitig sind, da ich nur die Hälfte der Austragungsorte besucht habe. Teil 1: Klagenfurt.
Begonnen haben wir also in Klagenfurt mit dem Spiel Deutschland-Kroatien. Es gab zwei „Fanzonen“ mit Leinwänden, die durch die „Fanmeile“ miteinander verbunden waren. Während des Spiels war die Anzahl der kroatischen und der deutschen Fans relativ ausgeglichen, nach dem Spiel waren dann doch eher Kroaten unterwegs, ich glaube sogar fast, dass wir auf der Fanmeile die einzigen Deutschen waren. Das war aber überhaupt nicht schlimm, da Kroaten Deutschland sehr gerne mögen – wenn auch aus etwas zweifelhaften Gründen – und uns daher sehr lieb aufgebaut haben. Trotz der Niederlage also auch für uns ein sehr spaßiger Abend.
Das nächste Deutschlandspiel haben wir auch wieder in Klagenfurt geguckt, auch wenn es ja eigentlich in Wien stattfand, aber wir waren halt gerade noch da. Während des Spiels waren in der deutsch-österreichischen Fanzone – in der anderen wurde Kroatien-Polen gezeigt – gefühlte 99% Österreicher, wobei wir nicht in der Fanzone direkt geguckt haben, weil die wegen Überfüllung geschlossen wurde, sondern in einer Eisdiele (klingt seltsam, war aber gut) direkt davor. Neben uns saßen zwei Dresdener, sonst ausschließlich Ösis unterwegs. Wir wurden erstaunlicherweise nur einmal lautstark beschimpft („Michael Ballack, du Sohn einer H***), ansonsten waren auch hier wieder alle sehr freundlich, wohl auch, weil eh niemand wirklich mit einem österreichischen Sieg gerechnet hat. Nach dem Spiel war die Stadt wieder klar in kroatischer Hand und vereinzelt ein paar Österreicher unterwegs, die wir netterweise alle getröstet haben.

028

152

Freitag, 13. Juni 2008

Wie Bryant den Titel nach Boston schickte

Dann wollen wir mal versuchen eine Erklärung für das “biggest comback in NBA finals history” zu liefern.
Es sprach am gestrigen Abend wirklich alles für die Gastgeber aus der Stadt der Engel. Die Celtics schienen in desaströser Verfassung zu sein. Es war nicht etwa eine gute Defense der Lakers die im ersten Viertel zu einer unterirdischen Quote der Celtics führte sondern einfach schwache Würfe. Dabei war den Celtics nicht etwa eine schlechte Wurfauswahl vorzuwerfen sondern schlicht das Scheitern an zumeist offenen Würfe, die häufig näher am Airball als am Weg durch das Netz waren.
Auch wenn es immer wieder in NBA Spielen zu beobachten ist, dass sich die in der Anfangsphase deutlich von einander abweichenden Quoten der beiden Mannschaften auf dem Pakett im Laufe des Spiels zumindest grob angleichen, so schien ein knappes Spiel, geschweige denn ein Sieg der Celtics vollkommen unmöglich. LA spielte eine zwar nicht überragende aber doch kontrollierte, konstant punktende Offense.
Dabei zeigten die Role-Player und vor allem Lamar Oden, in der ersten Halbzeit, eine teilweise perfekte Vorstellung.
Es sollte sich allerdings schnell rächen, dass man das Spiel auf ihre Schultern legte und sich auf ihre Punkte verließ. Keiner der Spieler konnte in der zweiten Halbzeit an ihre Quoten teilweise weit jenseits der 50% anknüpfen.

Das größte Übel aber an dem das Spiel der Lakers zunächst nur kränkelte, dann aber daran zu Grunde gehen sollte, waren die nicht erzielten Punkte aus dem Feld von Kobe Bryant im ersten Durchgang. So wenig die Lakers seine Punkte in der ersten Hälfte brauchten, so sehr waren sie genau darauf in der Zweiten angewiesen. Doch das Spiel, dass bei fast allen Offenseaktionen der Lakers über Pau Gasol im Low Post initiiert wurde funktionierte im zweiten Durchgang nicht mehr. Die Celtics beherrschten die Lakers in der Defense und zwangen diese zu unzähligen schwierigen Würfen und Turnovers. Genau die Zeit also in der Kobe sein Team hätte führen müssen.
Doch anstatt das ewige Doppeln, wie in der ersten Halbzeit, zu nutzen um freie Spieler zu finden oder one-on.one den Weg zum Korb zu suchen, nahm Kobe hauptsächlich Würfe aus großer Distanz mit der Hand eines Gegenspielers im Gesicht. Genau in dieser Phase zur Mitte des dritten Viertels wurde seine ganz große Schwäche offen gelegt: Die unglaublich dumme Wurfauswahl. Dieses Phänomen ist vor allem dann zu beobachten wenn man Bryant anzumerken scheint, dass er trotz verschwindend geringer Punktausbeute in der ersten Hälfte seinen Status als go-to-guy der Mannschaft dadurch zu festigen versucht, auf der Scorerliste am Ende doch noch ganz nach oben zu klettern. Aus diesem Frust resultieren dann diese vollkommen überhastet abgeschlossenen Angriffe bei denen Bryant unzählige Angriffe durch oben geschriebenes Muster verschwendet. Wenn es sich dann, wie gestern, um einem Abend handelt, an dem Bryant diese Würfe nicht mit knapp 50% trifft kann sein Team locker daran zu Grunde gehen.

Natürlich ist das nur ein Teil der Erklärung des Untergangs der Lakers nach der Pause. Es war nicht zu übersehen, dass die Celtics eine der besten Defensivperformances überhaupt ablieferten und vorne ihre Würfe den Weg durch das Netz fanden. Aber unter normalen Umständen hätte das nicht reichen dürfen um einen zeitweise auf 24(!) Punkte angewachsenen Vorsprung der Lakers aufzuholen.
Normale Umstände meint hier das Erzwingen von Punkten durch Bryant in dem er den Weg zum Korb sucht. Auch wenn ihm Paul Pierce das in der zweiten Hälfte alles andere als einfach machte, so zeigte sich doch in zwei, drei Aktionen in denen Bryant eben dieses Mittel wählte, dass auch ein Pierce dem schnellen ersten Schritt und der daran meist anknüpfenden akrobatischen Abschüsse nicht viel entgegen zu setzen hat. So fiel der Ball entweder gleich durch den Ring oder Kobe ging an die Linie.
Da diese Plays aber die Ausnahme blieben und Kobe sich sonst auf unendlich schwere Schüsse beschränkte war es den Celtics schließlich doch möglich Geschichte zu schreiben und den ersten Titel seit Äonen klarzumachen. Auch wenn ihnen das final erst in Boston gelingen sollte, das Drops ist definitiv geluscht.

Mittwoch, 11. Juni 2008

EM Powerrankings #1

Der erste Spieltag der Euro 2008 liegt hinter uns und es ist Zeit für eine erste Standortbestimmung. Da sich die UEFA entschlossen hat, die Europameiterschaft in einem amerikanischen System mit vier Divisions in zwei Conferences auszutragen, wird auch Deutschlands beliebtestes Sportblog, Sport Blick, das Turnier mit den in Amerika so beliebten Powerrankings begleiten, bei denen die Mannschaften in eine absolute Reihenfolge gebracht werden, unabhängig von ihrer Gruppe bzw. Turnierhälfte. Dann wollen wir mal:
  1. Holland
  2. Was ich vor dem Turnier kaum für möglich hielt scheint plötzlich in greifbarer Nähe: Oranje kann die so genannten Todesgruppe (über deren Tödlichkeit man nach den ersten Spielen von Italien, Frankreich und Rumänien sicher diskutieren kann) überleben und sogar als Gruppensieger weiterkommen. Und das auch noch völlig zurecht, denn das was Marco van Bastens Jungs da am Montag abgeliefert haben, war schlicht und einfach die beste Leistung irgendeiner Mannschaft in diesem Turnier. Jeder Holländer wusste genau was zu tun war, die Lauf- und Kampfbereitschaft waren extrem hoch und der Ideenreichtum und Zug zum Tor sagenhaft. Darum ein verdienter erster Platz für die Elftal.
  3. Spanien
  4. Mit der zweiten Platzierung für Spanien habe ich mich selber etwas schwer getan, da das Spiel gegen die russische Mannschaft, die gestern auftrat, sicher nicht besonders aussagekräftig ist. Trotzdem habe ich mich schlussendlich dafür entschieden und das aus einem Grund: Es wäre den Jungs einfach zu gönnen, dass sie tatsächlich so gut sind und endlich mal die ersten zwei Runden überstehen. Die Spielfreude, mit der Russland gestern gegen Mitte der zweiten Halbzeit vorgeführt wurde, kennt man sonst nur von Brasilianern (und da, wenn man sich die letzten Weltmeisterschaften so anguckt, auch nur vom Hörensagen) und die Russen konnten sich phasenweise nur darauf beschränken, den Spaniern Respekt zu zollen. Trotz des am Ende etwas leicht herausgespielten Sieges sollte nicht vergessen werden, dass die Russen zu Beginn nicht ungefährlich waren und in klassischem Hiddink-Südkorea-2002-Stil durchaus ein Tor hätten erzielen können. Doch auch in dieser Phase wirkten die Iberer sehr kontrolliert und taktisch diszipliniert, so dass ein zweiter Platz hier im Ranking nicht völlig aus der Luft gegriffen ist. Was hier nicht berücksichtig wird ist natürlich die Tatsache, dass es immer noch Spanien ist und die Mannschaft wahrscheinlich gegen Schweden und Griechenland 0:1 verliert und nach der Vorrunde nach Hause fährt. Trotzdem schon mal danke für das Spiel gestern.
  5. Deutschland
  6. Ja, Deutschland ganz klar vor Portugal. Und warum? Ganz einfach: Torsten Frings (dessen Wikipedia-Foto einzigartig ist) taktisches Verständnis und Spielplan. Deutschland spielt derart konzeptigen Fußball, dass man fast meinen möchte, Uwe Rapolder wäre Bundestrainer. Ich bin davon überzeugt, dass die perfekt auf die Mannschaft abgestimmte Spielphilosophie und Taktik in Duellen gegen ähnlich starke Mannschaften, vor allem Portugal - Hallo Halbfinale! - den entscheidenden Unterschied macht. Zudem muss man im Hinterkopf behalten, dass sich Jogi Löw bislang den Luxus erlauben konnte, Tim "EM-Garantie" Borowski für die wirklich wichtigen Spiele zu schonen. Prognose: Europameister.
  7. Portugal
  8. Zu Portugal ist nicht viel zu sagen, eine ansprechende Leistung gegen nicht gerade schwache Türken reicht um das Potenzial der Mannschaft anzudeuten. Interessant vielleicht, dass das Team nicht so stark auf Ronaldo zugeschnitten und damit auch nicht so sehr von ihm abhängig ist, wie es der Hype vor dem Turnier hätte vermuten lassen. Die Portugiesen wirken sehr solide, das sollte für ein solides Halbfinal-Aus genügen.
  9. Italien
  10. Italien? Sind das nicht die, über die sogar schon Butschi-Blog-Autoren spöttische Gruppen gründen? Und über die ESPN verdammt lustige Videos produziert? Ja, sicher, aber die Italiener hatten in ihrem Auftaktspiel ein Problem, nämlich Holland. Es wäre völlig egal gewesen, welches Team am Montag auf der anderen Seite des Feldes gestanden hätte, Holland wäre immer mit (mindestens) einem drei zu null nach Hause gegangen. Darum sollte diese Demontage nicht zu hoch bewertet werden, die individuelle Klasse ist immer noch vorhanden und auch die Verteidigung ist mit Sicherheit nicht so schlecht wie sie Sneijder hat aussehen lassen. Abgesehen davon spielt Italien ja immer noch in der Totengruppe, so dass ein Weiterkommen kein Problem sein sollte.
  11. Frankreich
  12. Der Fall Frankreich ist ähnlich gelagert wie der Fall Italien, auch hier beruht die Platzierung eher auf vergangenem Ruhm und individueller Klasse als auf erbrachter Leistung. Den was die Franzosen gegen Rumänien (bezeichnenderweise Platz 15 dieser Liste) boten, hat mit Leistung beim besten Willen nichts zu tun. Derart ideenlos, behäbig, uninspiriert und grottenlangweilig spielten die Franzosen zuletzt... ach ja, währden der WM 2006!
  13. Kroatien
  14. Kroatien ist nach einem schwachen Spiel gegen den Gastgeber, das aber am Ende doch halbwegs souverän nach Hause geschaukelt wurde, ein schwer einzuschätzendes Team, der Lackmus-Test folgt am Donnerstag gegen eine der besten Mannschaften des Turniers. Immerhin wurde zu null gespielt, Modric hat sein Tor gemacht, insgesamt also wenig Grund zur Sorge. So bleibt als erstes Zwischenfazit nur zu ziehen, dass Slaven Bilic deutlich zu lange Krawatten und zu wenig Mützen trägt. Uncool.
  15. Schweden
  16. DISCLAIMER: Ich habe das Spiel Schweden-Griechenland bislang nicht gesehen und will hier nicht lügen: Es wartet auch nicht auf dem Festplattenrekorder auf mich, ich hab nämlich gar keinen. Darum kann ich die Einschätzung nur auf Spielberichten, den Toren und dem Kader im allgemeinen gründen. Und: Irgendwer muss ja auch achter sein. Jetzt ists halt Schweden.
  17. Türkei
  18. Auch wenn Portugal ein undankbarer Auftaktgegner für ein Turnier ist, müssen sich dir Türken nicht grämen, sie haben sich weder abschießen noch vorführen lassen und streckenweise recht ordentlich mitgespielt. Ich glaube, dass gegen schwächere Mannschaften durchaus noch Reserven mobilisiert werden, so dass es für ein Weiterkommen reichen könnte.
  19. Schweiz
  20. Die Eidgenossen sind ein schwerer Fall, da es für sie beinahe nur um Psychologie geht. Auf dem Papier hätte es in der Gruppe reichen müssen, allerdings hätte es da auch für einen Sieg gegen die Rentnertruppe aus Tschechien reichen müssen. Als Heimmannschaft ist man natürlich immer einem besonderen Druck ausgesetzt, der sich jedoch (Deutschland 2006) durchaus positiv entladen kann. Schwierig wird es, wenn man das Auftaktspiel unglücklich verliert und dabei auch noch der wichtigste Stürmer ausfällt. Schnell kann man in eine "Das-Schicksal-ist-gegen-uns-Es-hat-nicht-sollen-sein"-Stimmung verfallen, in der kein Spiel mehr gewonnen wird. Dies gilt es für Köbi Kuhn zu verhindern, es ist auf jeden Fall noch alles drin.
  21. Tschechien
  22. Ich wiederhole mich hier gerne: Mit diesem Kader ist Nürnberg letztes Jahr aus der Bundesliga abgestiegen. Ein Weiterkommen wäre nicht wünschenswert, mir reicht schon die Aussicht, Jan Koller noch zweimal über den Platz stolpern sehen zu müssen. Was man den Tschechen natürlich nicht absprechen kann ist internationale Erfahrung und Abgeklärtheit, die gegen "jähzornige" Mannschaften wie die Türkei durchaus von Vorteil sein können. Insgesamt ist die Gruppe A wohl die offenste, wenn auch auf niedrigem Niveau.
  23. Russland
  24. Tja, das war mal gar nichts gestern. Allerdings wussten die Russen zu Beginn der ersten Halbzeit durchaus zu überzeugen, Hiddink schien das Team sehr gut eingestellt zu haben und Spanien war von der Einsatz- und Laufbereitschaft leicht überrascht. Wichtig für den Rest des Turniers ist, wie man den Einbruch vor allem in der zweiten Hälfte erklärt. Mir schien, die Russen würden sich einfach ergeben, weil sie eingesehen haben, dass gegen Spanien nichts zu holen war. Dies wäre die günstigere Variante, da die Mannschaft in Spielen, in denen was zu holen ist, auch was holen könnte. Ungünstiger wäre eine Interpretation, die sich bei einigen Kontern gegen Mitte der zweiten Hälfte aufdrängte: Die Jungs konnten einfach nicht mehr, sie zeigten einen kollektiven Clemens Fritz und waren mit dem laufintensiven Spiel von Hiddink konditionell überfordet. In dem Fall: Auf Wiedersehen.
  25. Polen
  26. Wenn gegen Kroatien kein Wunder passiert, wird das ein ganz gemächliches Vorrundenaus, bei dem es allein um das Wahren der Ehre im Spiel gegen die Österreicher ankommt. Sehr harmlose Leistung gegen das deutsche Team, das wird nicht reichen. Die einzige Chance ist wohl, dass Leo Benhakker vor dem Spiel vier bis fünf gegnerische Spieler frisst oder sie durch bloße Präsenz so schockiert und verängstigt, dass ihnen das Blut in den Adern gefriert.
  27. Österreich
  28. Hätte interessant werden können, wenn gegen Kroatien ein Tor gefallen wäre. Vielleicht hätte man Korkmaz früher bringen sollen, vielleicht hätte man dem ein oder anderen Verteidiger noch mal die Elfmeterregel erklären können, vielleicht, vielleicht. Fakt ist: Gegen Deutschland wird das im Leben nichts und etwaige drei Punkte gegen Polen reichen nicht um die Gruppe zu überstehen. Trotzdem danke für die Gastfreundschaft und ihr wisst ja: Ihr seid jederzeit eingeladen, euch fußballerisch talentierteren Staaten im Norden anzuschließen.
  29. Rumänien
  30. Igitt. Pfui. Bäh. Hört bitte auf Fußball zu spielen. Ich will nicht wissen, was ihr diesem Sport in Zusammenarbeit mit Italien noch antun könnt. Lasst es einfach sein. Hoffentlich verliert ihr zweistellig gegen Holland. Haut bloß ab.
  31. Griechenland
  32. Hier gilt das gleiche wie für Schweden, allerdings hat es Griechenland nach der EM 2004 verdient, für immer auf allen Ranglisten, die irgendwas mit Fußball zu tun haben, auf dem letzten Platz geführt zu werden.

Samstag, 23. Februar 2008

Preview 21. Spieltag

Was der heutige Bundesligaspieltag bringen wird, nachdem das Spiel gestern überraschend ausfiel - oder wieso kann ich mich daran nicht erinnern?
Die Wölfe und die Hertha teilen sich die Punkte. Oder bekommen im besten Fall beide keinen einzigen - Werkself gegen noch weniger Tradition aus der Hauptstadt hat so was einfach nicht verdient.
Bielefeld gegen Duisburg oder wer sich länger vormacht, den Abstieg doch noch verhindern zu können.
Die andere Werkself darf heute im heimischen Schmuckkästchen gegen den FC Gazprom ran. Werden sich letztere heute endgültig von den aberwitzigen Meisterchancen verabschieden? Immerhin sind’s morgen schon 9 Punkte zur Spitze. Und wenn es dann nicht acht auf Werder sind, wird, nach den in Frankfurt gelassenen Punkten, die Weser mal wieder über ihre Ufer treten, da diese die in sie ergießenden Tänenmeere nicht im Ansatz verkraften kann. Man musste ja schließlich zweimal in nur soundsoviel Stunden, blabla…
Der schlechteste Meister seit Menschen Gedenken mit einem Sieg gegen die Überraschungsmannschaft der Saison.
In der Partie des BvB gegen Hansa werden leider auch mindestens zwei Punkte vergeben und Nürnberg und Cottbus dürfen sich dann parallel zu Bayern - wieder nur Unentschieden gegen den HSV - die überlebenswichtigen Punkte abnehmen.
So alle acht Spiele drin - und ich hätt’ schwören können, es waren früher neun Spiele.

Samstag, 9. Februar 2008

U B C

Auch auf die Gefahr hin, dass mich meine Bloggerkollegen hassen werden: Ohaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa, war das guuuuuuuuuuuuuuuuuuuut!!!! UBC gewinnt mit 79:75 und das Ergebnis hört sich nicht halb so spektakulär an, wie es wirklich war. Die Osnabrücker haben schon mal die gesamte Nordkurve (oder so) für sich eingenommen und waren so unverschämt laut (die Zuschauer) und vor allem so unverschämt gut (die Spieler), dass es fast nicht auszuhalten war. Diese kleinwüchsigen Morinia Brothers - oder zumindest einer von denen, man konnte die nicht unterscheiden - waren so übertrieben gut und haben von draußen (mit draußen meine ich nicht nur die Dreierlinie, sondern auch die Mittellinie und weiter hinten) eine Trefferqoute von mindestens 120% gehabt - was lag allerdings nicht zuletzt daran lag, dass die UBC Defense so gespielt hat, wie ich es nicht schlechter hätte machen können. Wer die Morinias nicht kennt: die beiden sind 1,20m und 1,21m groß, springen aus dem Stand 2,30m und haben ein Selbstbewusstsein - nein, das ist zu nett gesagt - sind eingebildet und provokant, dass man als Schiedsrichter eigentlich hätte eingreifen und die vom Platz hätte stellen müssen. Bähbäh.
Damit kommen wir auch gleich zum eigentlichen Man of the Match, Karsten (hihi) Randall, der unverständlicherweise sehr selten auf's Spielfeld durfte, obwohl er wirklich der einzige war, der sich mal dazu herabgelassen hat, zu verteidigen, um den Morinias das Leben zumindest ein wenig schwerer zu machen. Außerdem war er natürlich mal wieder der mit Abstand schönste Mann im Dome. Um den Titel "Versager des Abends" haben sich J-Rider und Tim "Übermotivation" Haley gestritten, wobei Jason durch übertriebenste Aggro-Offense und Haley durch unfassbar grottiges Spiel ge"glänzt" haben. Es kamen gefühlt zwei Pässe von Haley an, er hat höchstens drei Freiwüfe verwandeln können und hat mit Sicherheit die schlechteste Punkteausbeute in dieser Saison gehabt.
Aber nochmal zu den unwichtigen Facts des Spiels: Es gab praktisch keine Abendkasse, dafür gefühlte 200 Cheerleader (leider nicht besser als sonst, aber viiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiele), die Halbzeitshow war auch nicht soooo miserabel und es war LAUT, LAUT, LAUT. Der UBC lag eigentlich das ganze Spiel über zurück - streckenweise mit knapp 20 Punkten - aber sie haben sich nicht aufgegeben und wurden von ihren Fans literally zum Sieg geschrien. Ich bin jedenfalls heiser und jeder, der es verpasst hat, sollte sich fragen, was zur Hölle ihm oder ihr wichtiger gewesen ist.

DSCN1853

DSCN1856

DSCN1862

Er kann nicht vom alten Mann lassen

Wie ich gerade lesen muss, sind Dieter Hecking in der letzten Wochen scheinbar die Hoden auf Erdnussgröße geschrumpft. Trotz eines überzeugenden Auftritts von Christian Schuuuulz am letzten Spieltag in Hamburg auf der linken Abwehrseite, steht heute die wiedergenesene Tanne auf dem Platz.

Schulz rückt also zurück auf seine Lieblignspostition, die "6". Dass da allerdings mit Ballitsch und Lala zwei Spieler im Kader stehen, die besser sind bzw. weniger Schaden anrichten (was auf wen zutrifft sollte klar sein) als ein Tarnat scheint Hecking egal zu sein. Also aus der Traum von weiterhin so flüssig vorgetragenen Angriffen mit Dirketpassspiel und herausgespielten Torchancen wie in Hamburg. Zumindest die linke Seite kommt dafür nicht mehr in Frage - der Gegnerhälftephobie des Tarnart sei Dank.

Auch heute werden sich wieder häufen, die so unendlich unnötigen Ballverluste, wenn er sich spätestens ab der Mittellienie dazu entscheidet den langen Pass diagonal ins Niemandsland zu schießen. Da aber daraus kein direkter Schaden=Gegentreffer resultiert, gibt's keine allzu großen Reationen von Fans und Presse auf die hergeschenkten Angriffe der Roten.

Aber die von ihm veschuldeten Tore werden kommen und Tanne noch vor Ende seines vermeintlich xten Frühlings auf der Bank Platz nehmen dürfen.

Montag, 4. Februar 2008

Super Bowl XLII - what a catch!

Zunächst sei vorweg geschickt, dass ich mehr als nur mit den Patriots sympathisierte. Ich fühle daher nicht nur sondern leide regelrecht mit. Es wundert mich immer noch, dass ich heute morgen trotz des unendlichen hohen Adrenalinspiegels so zeitnah nach dem Spiel und noch vor der Übergabe der Vince Lombardi Trophy einschlafen konnte.

Warum meine Sympathie so klar zu Gunsten der Neu Engländer verteilt war, ist als alter Giants Fan eigentlich unlogisch. Der amerikanische Sport aber unterscheidet sich maßgeblich von den hiesigen Sportarten (äh, Fußball). Während hierzulande die Vereine klar in einem Sympathieranking eingestuft sind und sich da nur alle Jubeljahre mal der ein oder andere Verein noch oben bzw. unten schiebt (in welche Richtung Schalke wohl in den letzten Jahren gewandert ist…) geht mir das bei den amerikanischen Sportarten, zumindest im Basketball und vor allem beim Football grundlegend anders.

So ist im US Sport die jeweilige Spielerzusammenstellung von größerer Bedeutung. Zwar gibt es auch drüben so etwas wie Basiszuneigung oder -abneigung. Aber diese können ganz leicht durch ein paar Trades überstimmt werden. Bestes Beispiel in dieser Saison sind die Boston Celtics. Hätte man mir in den letzten Jahren ein NBA live in die Hand gedrückt, so sähe die Zusammenstellung meiner 3 Franchiseplayer genau so aus wie bei dem Verein mit dem grünen Kleeblatt. Drei unendliche Sympathieträger und schon wird aus einem Verein, dem man bisher neutral gegenüberstand die persönliche Übermannschaft. Genau gegenteiliger Effekt übrigens als sich die Nuggets erst per Draft diesen pumpeligen und überbewerteten Camelo Anthony und zu allem Überfluss ein paar Jahre später auch noch Feindbild no. 1 Allen “mir doch egal ob ich ne Quote unter 40% habe, ich nehm trotzdem jeden noch so aussichtslosen Schuss” Iverson holten.

Gleiches Spielchen beim Football. Wenn ich mich recht erinnere war ich bei so ziemlich allen bisherigen Teilnahmen der Pats in diesem Jahrhundert gegen sie. Doch in diesem Jahr, dem der perfekt season, sollte sich das dann ändern. Ich kann nicht verstehen, warum einem außerhalb der Heimatstadt, in einem doch sehr auf Chancengleichheit bedachten System, wie dem des American Footballs, so viel Hass oder zumindest Neid entgegenschlägt. An der Mannschaft selber kann es definitiv nicht liegen. Ich habe Brady nie als aufgeblasenen arroganten Leader erlebt der sich selbst für den besten QB ever hält. Somit kann ich seine unglaublichen Leistungen und Rekorde ohne jegliche Gewissensbisse abfeiern. Der Rest des Teams, vor allem Wes Walker, besteht ebenfalls aus Typen denen ich die 19-0 Bilanz gegönnt hätte. Auch wenn man sich sicherlich bei Moss streiten kann ob dieser ausschließlich charakterliche Vorzüge aufweist, muss ich gestehen auf diese dievenhaften WR à la TO zu stehen. Somit gibt es personell nichts was ich den Pats vorzuwerfen hätte (auf die Spygateaffäre sei geschissen).

Ganz anders verhält es sich bei den Giants. Nicht nur, dass diese mit Tiki Barber ihre größte Identifikationsfigur verloren, sondern sich mit Elisha den unansehnlichsten Spross der Manningtruppe geholt haben. Und das will wahrlich was heißen, wenn der Bruder Peyton Manning ist. Damit ist das Team also temporär unten durch.
Ein weiterer Punkt ist der sehr egoistische Ansatz, dass ich unbedingt Zeitzeuge der besten Saison einer Mannschaft aller Zeiten werden sollte. Auch wenn die Pats das dieses Saison objektiv geschafft haben dürften so bleibt immer der verlorene Super Bowl, der einen riesigen Schatten über das alles legt.

Dann nochmal zum Spiel selber, das zumindest seitdem ich Football gucke, das Geilste in einem Super Bowl war. Sogar noch deutlich vor dem Super Bowl aus dem Jahre 2000 als Kevin Dyson nur ein Yard vor der Endzone getacklet wird und die Titans bei auslaufender Uhr die Möglichkeit zum Ausgleich gegen die Rams verpassen.
In den ersten drei Vierteln kommen die Past nicht so wirklich in ihren offensiven Flow. Auch wenn man Brady sicherlich vorhalten kann, dass er an diesem Tag nicht sein bestes Spiel zeigte, so ist die Ursache dafür vor allem in der völlig versagenden O-Line der Pats zu sehen. Sie ließen mit fünf Sacks ausgerechnet (you hear me deutsche Sportkommentatoren) im wichtigsten Spiel der Saison (hello, still don’t hear me?) den Negativrekord zu. Natürlich hatte unter anderem Michael Strahan dabei seine großen Momente aber insgesamt schien mir die O-Line gestern zu schwach als die defensive line der Giants zu stark zu sein. Abgesehen von den teilweise harten und spektakulären Sacks wurde Brady dazu permanent gehurried und konnte so keine freien Anspielstationen ausfindig machen bzw. vernünftige Pässe anbringen.
Wie es hätte laufen können, zeigte sich dann im Vierten beim einzig wirklich gelungenen Drive der Pats bei dem Brady und Walker die Giants defense mal kurz in beeindruckender Koproduktion zerlegten. Noch gut zwei Minuten zu spielen und die Giants liegen also mit vier hinten.
Was sich danach ereignen sollte verursacht bei mir bis jetzt Magenschmerzen. Elisha kommt da also zurück aufs Feld und versucht im kommenden Drive beharrlich seinem Ruf alle Ehre zu machen. Er wirft nicht weniger als drei potentielle Interceptions hintereinander. Die erste gleitet Samuel durch die Hände. Der zweite Versuch wird von den Pats auch kläglich vergeben und beim dritten hat WR david Tyree dann scheinbar den gameplan vollkommen missverstanden. Anstatt den Ball endlich den Pats Safeties zu überlassen geht er dem Pass hinterher und macht dann das, was
Suzy Kolber berechtigt als the catch that will replace “the catch” as THE catch bezeichnet.
A-T-E-M-B-E-R-A-U-B-E-N-D. Der anschließende TD war dann nur noch Formsache. Dieser Catch hat nicht weniger als den Super Bowl entschieden! Wie man dann dem offensichtlich spielentscheidenden Mann, der auch noch den zuvorigen TD der Giants fängt den MVP Titel vorenthalten kann ist ein Rätsel. Diesen dann auch noch an Elisha zu übergeben ein Witz. Wenigstens musste ich mir das nicht mehr angucken - bin ja zum Glück früh genug eingschlafen.

Aktuelle Beiträge

"...und ein Beruhigungsbier...
oder zwei, oder drei...sind wa doch mal ehrlich ne?
Nori Beerchen - 23. Jun, 18:43
Aus dem Leben eines Fantouristen...
Die letzte Station unserer Reise war dann Basel, für...
nera-m - 23. Jun, 17:47
Aus dem Leben eines Fantouristen...
Wir sind dann weiter über Salzburg (die Stadt...
nera-m - 22. Jun, 12:02
Wann geht die Serie weiter??...
Wann geht die Serie weiter?? Ich will mehr lesen!
Nils-Holgerson - 21. Jun, 14:45
Aaf Wiederseehn, aaf...
Aaf Wiederseehn, aaf wiederseehn Deutschland, Deutschland...
Nori Beerchen - 21. Jun, 14:32

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Status

Online seit 525 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 24. Jun, 00:31

Suche

 

Auf die Fresse
Das Ei
Das große runde Leder
Das nicht ganz so große runde (ich sag' mal) Leder
Der kleine Weiße mit der roten Naht
Die (wieder) lederne orange Pille
Die eckige Flimmerkiste
Die kleine grüne Filzkugel
Motor-'sport'
Randsportarten
Viele bunte Pillen (und Spritzen)
Wassersport
Winter'sport'
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren